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July 19 2011

Neue CyberCops-Kampagne der DPolG

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) trollte gestern wieder mit einer lustigen Pressemitteilung herum:

“Dass die Polizei angegriffen wird, passiert in der wirklichen Welt jeden Tag, aber dagegen haben wir angemessene Waffen. In der realen Welt wissen wir uns zu wehren, in der virtuellen Welt aber nicht”, sagte der DPolG-Vorsitzender Rainer Wendt. Man brauche “Cyber Cops”, die im Internet auf Streife gingen und Server, von denen aus die Angriffe geführt würden, zerstören oder zumindest zeitweise blockieren könnten.

Beim lesen und lachen fragte man sich, was Herr Wendt sich wohl diesmal vorstellte, nachdem er schon Polizisten auf Streetview zur Streife schicken wollte. Das Blog Metronaut konnte einen ersten Blick auf die neue Kampagne der DPolG werfen, die ihre Forderungen nochmal visuell unterstützt.

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July 13 2011

Anonymous: Der lange Schatten von WikiLeaks

Erich Moechel schreibt auf fm4 über “Anonymous: Der lange Schatten von WikiLeaks”.

Der Umgang von Politik und Justiz mit der WikiLeaks-Affäre hat eine ganze Generation junger Hacker weltweit politisiert. Julian Assange mag vorübergehend kaltgestellt sein – aber seine Erben machen weiter.

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June 24 2011

Das Internet und der Umbruch in der arabischen Welt

Die Sendung Hintergrund im Deutschlandfunk hat über “Revolution online – Das Internet und der Umbruch in der arabischen Welt” berichtet und dabei einige arabische Blogger zu Wort kommen lassen. Die Sendung gibt es noch als MP3 online.

Inwieweit haben soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter der arabischen Revolution zum Sieg verholfen? Online-Aktivisten und Internet-Experten sind sich weitgehend einig, dass die Widerstandsbewegungen ohne sie nicht so erfolgreich gewesen wären.

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June 18 2011

Hacktivismus – Zukunft der politischen Aktion?

Auf DRadioWissen diskutierten heute im c’t Online Talk unser Andre Meister zusammen mit Jürgen Kuri mit Anne Roth und Jan-Keno Janssen über “Hacktivismus – Zukunft der politischen Aktion?”

Die Gruppierungen, die keine Vertreter und Chefs haben, aber in der Öffentlichkeit immer wieder mit wortstarken Statements zur Verkündung und Beschreibung ihrer Aktionen auftreten, scheinen so etwas wie Keimzellen oder erste Ausprägungen ganz neuer Aktionsformen zu sein. [...] Hacktivismus ist extrem wirksam – und als neue Entwicklung derzeit noch sehr öffentlichkeitswirksam. Er bietet einfachere Beteiligungsmöglichkeiten, als es selbst die Demo in der Hauptstadt für manche sein mag. Ist Hacktivismus also die Zukunft der politischen Organisation und Aktion derjenigen, die in der Informationsgesellschaft aufwachsen, derjenigen, die sich als sogenannte Digital Natives politisieren?

Die eine Stunde Diskussion ist sehr empfehlenswert und findet sich hier als MP3.

Grundlagen und HIntergrund zum Thema bietet u.a. die Doktor-Arbeit zu Hacktivism von Alexandra Samuel aus 2004 (PDF) und der re:publica – Vortrag von Gabriella Coleman über “Geek Politics and Anonymous”.

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May 31 2011

2. Weltkongress der Hedonistischen Internationale

Über Pfingsten veranstaltet die Hedonistische Internationale ihren zweiten Weltkongress. Vom 9.-13. Juni 2011 gibt es auf dem Gelände einer ehemaligen Grenzkaserne und ehemaligen Bahnhof in dem Ort Riebau (Altmark, scheint wohl in der Nähe vom Wendtland zu sein) ein umfangreiches Kongressprogramm rund um die drei Themenstränge Protest, Party, Action.

Der Kongress soll nette Leute zusammenbringen, ihre Vernetzung fördern und neue Perspektiven des Protests eröffnen. Dabei werden theoretische Fundamente diskutiert, neue Aktionsformen ausprobiert, zukünftige gesellschaftliche Konflikte erörtert und alternative Möglichkeiten politischer Intervention debattiert – und ziemlich sicher auch getanzt. Der Kongress ist darauf anlegt, dass spontan weitere Beiträge, Panels und Workshops das Programm ergänzen.


Ab Berlin sind Busse geplant (8 Euro, wenn genug Leute mitfahren), die Donnerstag und Freitag hin-, sowie Montag wieder zurückfahren.

Hier sind nur ein paar Vortrags- und Diskussionstitel aus dem rund 100 Stunden umfassenden Rahmenprogramm:

Die Front deutscher Äpfel
Die Kulturelle Grammatik als Interventionsraum für Kommunikationsguerilla
Demos hacken – Die Initiative Pro Guttenberg
100 Tipps sicher und wohlbehalten durchs Internet zu kommen
Indymedia & 10 Jahre Genua
Telecomix und die Modemeinwahlknoten für Ägypten
Activism, the day after
Subkultur, Clubs & Aufwertung
Außer Kontrolle: Videoüberwachung in der Stadt
How to build a mobile Soundsystem?
Nachhaltigkeitsguerilla

Dazu gibt es viel Kulturprogramm:

Und auch das Kulturprogramm mit Bands, Performances, Kino sowie der sonntägliche Tanzworkshop nehmen langsam aber sicher Gestalt an: wir freuen uns schon auf Sedlmeier, den Hardrock-Roboter, auf Dance Bazooka und das Megatronkollektiv, auf Kino und Kurzfilme von interfilm und viele andere Künstler, die wir an dieser Stelle noch nicht verraten.

Der Eintritt für alle vier Tage kostet 15 Euro, zelten ist auf dem Gelände möglich.

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May 19 2011

Wikileaks und Medienaktivismus

Felix Stadler hat im Online-Journal kommunikation@gesellschaft einen Artikel über “WikiLeaks: Neue Dimensionen des Medienaktivismus” veröffentlicht. (PDF)

Mit WikiLeaks hat der Medienaktivismus eine neue Dimension erreicht. WikiLeaks versteht die neuen sozio-technischen Möglichkeiten und institutionellen Widersprüche, die die gegenwärtige Phase der Entwicklung der Netzwerkgesellschaft kennzeichnen, für sein Projekt nutzbar zu machen. Politisch bleibt das Projekt allerdings schwer kategorisierbar, da es gleichzeitig eine markt-libertäre und eine institutionskritische Haltung vertritt, gleichermassen staatliche wie privat-wirtschaftliche Akteure mit einschliesst. Solche Widersprüche können ausgehalten werden, denn anders als traditionelle aktivistische Medien versucht WikiLeaks sein Material nicht in einen erklärenden Zusammenhang zu stellen, sondern überlässt die Interpetation anderen.

(via)

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May 18 2011

Art & Agenda – Political Art and Activism

“Art & Agenda – Political Art and activism” (Partnerlink) ist ein 288 Seiten dicker und großformatiger Fotoband über politische Kunst. Das Buch ist im vergangenen Monat im Berliner Gestalten-Verlag erschienen und beschreibt mit vielen Bildern und dazugehörigen englischsprachigen Hintergrundtexten die Arbeit einer Vielzahl an unbekannten und bekannten Künstlern wie Ai Weiwei, Aram Barthol oder den Yes Men.

Mit 44 Euro ist es nicht gerade günstig, aber trotzdem sehr interessant, wenn man sich für das Wechselspiel zwischen Kunst und Aktivismus interessiert. Gibts in der nächsten Buchhandlung oder im Onlinehandel (ISBN: 978-3-89955-342-0) .

Bei Rebelart.net kann man sich auch etwas mehr anschauen.

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March 21 2011

Interview mit einer Anonymiss

Spiegel-Online berichtet über Gerüchte, wonach der harte Kern von Anonymous enttarnt sein soll: Sabotage in der Hassmaschine. Ob daran was dran ist, wird die nächste Zeit zeigen, kann auch nur ein PR-Gag einer neu gegründeten Security-Firma sein:

Kein Gag ist das Interview von Oxblood Ruffin mit einer weiblichen Anonymous-Aktivistin auf BoingBoing: AnonyMiss, the yin to the Anonymous yang.

Oxblood: There is a strain of misogyny in Anonymous although my guess is that it comes mostly from younger participants. Does this bother you or is it something where you just hold your nose and look the other way.

Emma_A: Its always tricky trying to become accepted within a traditionally male dominated group. But having said that I haven’t experienced it personally although I’m aware of it. I believe that the more women become involved, the easier it will be to concentrate on what is important and what we want to highlight. I can honestly say I have had nothing but amazing help and support, not to mention kindness from every Anon I’ve been in contact with.

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March 05 2011

Bilder von Pro-Guttenberg Demonstration in Berlin (Update)

Schafft es eine Facebook-Gruppe mit mehr als 570.000 Unterstützern, den Protest auf die Straße zu bringen? Und wieviele werden da kommen? Das war die spannende Frage der vergangenen Tage, als die rasant wachsende “Wir wollen Guttenberg”-Facebook-Gruppe der Öffentlichkeit zeigen wollte, dass man wirklich hinter dem zurückgetretenen Verteididigungsminister steht. Die Antwort ist recht einfach: Nein.

In Berlin waren mehr Spaßdemonstranten und Journalisten als tatsächliche Guttenberg-Fans auf dem Pariser Platz vor em Brandenburger Tor erschienen. Sie forderten “Monarchie – jetzt oder nie”, “Wir wollen Gutenberg zurück”, “Guttenberg muss Kaiser werden”, “Back for Gutt” oder “Wir sind Dein Volk”.

Vereinzelt waren auch Thor Steinar – Fans unter den tatsächlichen knapp 30 Pro-Guttenberg-Fans erschienen. Andere Fans trugen Schilder wie “Aufstand gegen die Meinungsmacher”, “Doktor der Herzen” und “Köpfe ab bei ZDF und ARD”.

Hier ist ein Interview mit dem Demoanmelder:

Update: Es gibt jetzt ein Bekennerschreiben der Hedonistischen Internationalen zur Berliner Demo: Hedonistische Internationale meldete Berliner Pro-Guttenberg-Demonstration an.

Berlin/Hamburg, 5. März 2011 – 500.000 Fans aufs Facebook – und keiner in der Lage eine Demonstration rechtmäßig anzumelden. Aufgrund dieser haltlosen Situation sah sich sich die „Monarchohedonistische Front“ der Hedonistischen Internationale gezwungen, dies als “Initiative Pro Guttenberg” selbst zu tun. Eine weitere angemeldete Pro-Guttenberg-Demonstration verzichtete daraufhin auf die Durchführung und schloss sich mit ihren erwarten 1000 Teilnehmern der Demonstration der „Initiative Pro Guttenberg“ an.

Der Anmelder Alexander Müller zeigte sich über diesen Schritt zufrieden: „Wir freuen uns sehr über die dadurch gewonnenen zusätzlichen 14 Demonstranten christdemokratischen Hintergrunds.“

Als Zeichen der Freundschaft zu Guttenberg hatte die Initiative Demonstrationsschilder mit Forderungen wie “Jetzt oder nie – Monarchie!”, “Wir sind dein Volk” , „Back for Gutt“ oder „Guttenberg von Gott gesandt, für unser Deutsches Land“ vorbereitet. Die Christdemonstranten und Guttenberg-Anhänger nahmen diese Schilder dankbar entgegen und gliederten sich in die monarchohedonistischen Reihen ein. Unter ihnen die Junge Union Wuhletal, die mit einem Transparent “Wir sind die Gutten!” angereist war.

In einer Rede wurde uneingeschränkte Solidarität mit Guttenberg gefordert und klargestellt, dass ein Delikt eines Kavaliers, nur ein
Kavalisiersdelikt sein können. Besonderes Lob galt der Kanzlerin, die über dem vorläufigen politischen Tod Guttenbergs hinaus selbigem die Treue halte.

Anmelder Müller weiter: „Ich bin beeindruckt, dass das ganze Volk – von Kommunisten bis Monarchisten – hinter Guttenberg steht. Der 5. März wird als Auftakt und Sternstunde der Kommenden Deutschen Monarchie in die Geschichte eingehen.“

Auch in Hamburg konnten sich Monarchohedonisten in der von der Jungen Union angemeldeten Demonstration Ausdruck verschaffen. Sie wurden von gewaltbereiten Guttenberg-Gegnern, die sich als Junge Union-Anhänger ausgaben, tätlich angegriffen.

Viele schöne Bilder hat auch @fotografiona auf Flickr gepostet. Die Fotos stehten unter der CC-BY-Lizenz und können unter Quellenangabe “Fiona Krakenbürger” nach den Bedingungen der CC-Lizenz gerne verwendet werden.

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