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August 20 2012

ARTE: Rebel Yell & Tweet and chat

Am Wochenende gab es auf ARTE zwei Dokus mit Netz-Bezug, die für die kommenden Tage noch in der Mediathek zu finden sind.

Rebel Yell (Teil 2/2)

Die Straße war schon immer der Ort der außerparlamentarischen, politischen Auseinandersetzung. Und auch in Zeiten des Internets bleibt sie der Ort für Protest. In New York, Paris, London oder Hamburg – es herrscht widerständige Bewegung. Mal bunt, mal vermummt; mal offen, mal geheim; mal legal, mal illegal: die Proteste der Gegenwart sind vielfältig.
Der Status Quo wird in Frage gestellt – durch Ideen, Gegenentwürfe und Pilotprojekte. Die zweite Folge – “Reclaim The Streets!” – besucht solche Projekte, begleitet Demonstrationen und Aktionen, lässt Initiatoren und Unterstützer zu Wort kommen. Ob Wagenplatzbewohner, Hausbesetzer oder “Occupy”-Aktivisten – sie alle schildern ihre Sicht der Dinge und zeigen die Vielfalt des Protests. Verschiedene Forderungen verfolgen unterschiedliche Strategien. Aber verfolgen sie auch ein einheitliches Ziel?

Forevery young – tweet and chat

“Tweet and Chat” bietet eine Begegnung mit der vernetzten Generation: Junge Menschen zwischen 15 und 28 Jahren, die ihr Leben rund um und über die sozialen Netzwerke organisieren. Dieses neue Phänomen verändert ihre Wahrnehmung von der Welt – und von sich selbst. Der sehr intime Bezug dieser Generation zum Internet kann verwundern. Man sagt der Jugend von heute nach, sie sei unpolitisch, vom stundenlangen Surfen im Internet abgestumpft, narzisstisch und fasziniert von Prominenz und Reality TV. Man spricht ihr die Fähigkeit ab, sich eine kritische Meinung zu bilden. Wie rebellieren Jugendliche in der westlichen Welt, in der es nichts mehr zu erobern gibt, und in der sie nicht kämpfen müssen, um sich Gehör zu verschaffen?

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August 16 2012

Anonymous – wie ein gefährlicher Medienhype um die Internetguerilla wuchert

Die Politiksendung RBB-Kontraste sendet heute Abend in der ARD einen Bericht über “Anonymous – wie ein gefährlicher Medienhype um die Internetguerilla wuchert“. Dieser ist vorab schon ins Netz gestellt worden.

Sie bekommen zurzeit fast unbegrenzte Sympathien: die Internetguerrila, die angeblich ganz transparent Missstände in Politik und Wirtschaft aufdeckt. Als moderne Robin Hoods nehmen sie scheinbar selbstlos den Kampf gegen jeden auf, den sie selber zum Feind bestimmen. Das Beispiel ACTA, das gerade gescheiterte Handelsabkommen, hat gezeigt, dass sie den Kampf auch gewinnen. Doch ist Anonymous wirklich immer nur selbstlos und frei von wirtschaftlichen Eigeninteressen?

Der Bericht möchte vor der “Propaganda” von Anonymous warnen und begeht dabei den Fehler, mit ganz viel “Gegenpropaganda” zu antworten. Das Ergebnis ist dabei journalistisch schwach, schade um die vielen inhaltlichen Fehler. Das Thema hätte man auch anders kritisch angehen können, denn Potential und wichtige Fragestellungen gibt es ja durchaus.

Schade auch, dass alleine das ACTA-Anonymous-Video mit der ganzen Anti-ACTA-Kampagne gleichgesetzt wurde:

Eine Desinformationskampagne mit Wirkung: Unzählige Politiker haben sich vom Protest gegen ACTA beeindrucken lassen und gegen den Vertrag gestimmt.

Die Macher von Anonymous-Hamburg wurden dazu auch interviewt:

Anonymous Hamburg
„Zu dem Sachverhalt stehen wir ein bisschen kritisch, denn das Video war ja zu dem Zeitpunkt schon zwei Jahre alt. Das haben wir uns sehr zu Herzen genommen und auch für die nächsten Projekte, die ja auch schon online sind, wirklich einen sehr, sehr engen Fakt-Check hinzugefügt.“

Selbstkritik ohne Konsequenzen. Das Video hat seinen Zweck ohnehin bereits erfüllt.

KLARTEXT
„Sie nehmen doch schon für sich in Anspruch, dass das was Sie publizieren, dass das auch stimmt?“
Anonymous Hamburg
„Wir nehmen nicht in Anspruch, dass das, was wir posten, stimmt. Wir nehmen in Anspruch, dass das, was wir posten die, die es ansehen, dazu anregt, sich darüber informieren.“

Pech, wer das nicht tut. Anonymous übernimmt also keine Verantwortung für Fehlinformationen. Die Begründung – fragwürdig:

Anonymous Hamburg
„Anonymous ist kein formaler Verein, Anonymous ist keine juristische Person, Anonymous muss sich nicht rechtfertigen für das, was Anonymous tut.“

Bis auf den Fehler mit der Fefe-Verteidigung in der Mitte, war das ja eine ordentliche Antwort. Warum also “Selbstkritik ohne Konsequenzen”, wenn die Macher vorher gesagt haben, dass sie jetzt besser Fact-Checking machen?

Ich kam beim ersten Durchschauen auf mindestens fünf Fehler. Wer Lust hat, kann in den Kommentaren auf Fehler hinweisen.

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August 13 2012

ARTE-Doku: Rebel Yell

Auf ARTE lief am Samstag der erste Teil eines zweiteiligen Dokumentarfilms namens “Rebel Yell“. Darin geht es um das Netz und wie man es für Proteste nutzen kann. Da ist dann ganz viel Occupy drin, und dazu etwas Netzpolitik und Wikileaks. Das ist ganz nett anzusehen, aber wie Felix Schwenzel zurecht kommentierte, fehlt da manchmal auch etwas neutral einordnendes.

Der zweite Teil erscheint dann kommenden Samstag in der Mediathek und wohl auch in diesem Fernsehen.

Die erste Folge “Rebel Yell” steigt ein in die virtuellen Welten des Internets, die doch so reale Auswirkungen auf das “echte” Leben haben. Denn für die aktuelle Protestkultur ist das World Wide Web längst das vernetzende und allem übergeordnete Medium, um Missstände zu thematisieren, zu Protest aufzufordern und ihn sofort in Bildern zu präsentieren – schnell, effektiv, weltweit und zu allen nationalen, internationalen und ökonomischen Problemfeldern. “Rebel Yell” trifft Netz-Aktivisten von Anonymous, Ex-Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg oder The Juice Media aus Australien, die mit ihren Rap News globale Probleme aufs Korn nehmen. Die bitterbösen Satiren von Anchorman Robert Foster werden – wo sonst – ausschließlich im Netz und bei Youtube gepostet.

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February 16 2012

NDR: ACTA, das Netz und die Urheber

NDR-Zapp hat gestern in einem Bericht von Daniel Bröckerhoff über “ACTA, das Netz und die Urheber” berichtet, wo ich auch zu Wort komme als Kontrast zur GVU.

Bevor Beschwerden aufkommen: Ein Zitat ist leicht aus dem Zusammenhang gerissen, wo ich auf die Überwachung des Echtzeitverkehrs auf Urheberrechtsverletzungen eingehe. Das ist keine direkte Folge aus ACTA, aber eine mögliche durch den ACTA-Punkt, dass Nationalstaaten eine Privatisierung der Rechtsdurchsetzung durch eine Kooperation zwischen Rechteinhabern und Providern fördern sollen. Übrigens ist das Beispiel nicht aus der Luft gegriffen: Nicht anderes fordern die Rechteinhaber inklusive GEMA und GVU im Rahmen des Wirtschaftsdialoges zur Förderung einer Kooperation zwischen ihnen und Providern hier in Deutschland.

February 15 2012

Dokumentation: WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen

Auf ARTE lief gestern eine US-Dokumentation über “WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen“. Ich hab sie noch nicht gesehen, die nächsten Tage steht sie aber in der Mediathek, bzw. hier:

February 14 2012

Facebook – Milliardengeschäft Freundschaft

In der ARD lief gestern die groß angekündigte 45 Minuten lange Dokumentation “Facebook – Milliardengeschäft Freundschaft“. Ich bin nach rund 20 Minuten Facebook-Werbeclip eingeschlafen, was aber eher mit der späten Sendezeit zu tun hatte. Der letzte Teil soll etwas kritischer sein. Auf jeden Fall gibt es den Clip auf Youtube (Kleine Ironie der Geschichte):

January 31 2012

Phoenix-Runde: Facebook & Co. – Netzwerk oder Datenkrake?

Heute Abend gibt es um 22:15 Uhr auf Phoenix die Phoenix Runde zum Thema “Facebook & Co. – Netzwerk oder Datenkrake?”

Alexander Kähler diskutiert in der PHOENIX RUNDE mit

Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz
Susanne Dehmel, BITCOM
Bernd Schlömer, Piratenpartei
Andreas Bogk, Chaos Computer Club

Wiederholung um 24.00 Uhr und am Mittwoch, 1. Februar 2012 um 15.15 Uhr.

January 24 2012

Piraten in der Politik – 100 Tage einer Aufsteigerpartei

Gestern Abend lief in der ARD die 45 Minuten lange Dokumentation “Piraten in der Politik – 100 Tage einer Aufsteigerpartei“. Diese findet sich in der ARD-Mediathek und auf Youtube:

Von Null auf 15 – Fünfzehn Abgeordnete der Piratenpartei wurden am 18. September 2011 ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Ein Erfolg, der seit den Grünen keiner anderen Partei-Neugründung in Deutschland mehr gelungen ist. Innerhalb weniger Wochen liegen sie in den Umfragen bundesweit zwischen 8 und 10 %. Nicola Graef und Torsten Mandalka begleiten vier Abgeordnete während ihrer ersten 100 Tage im Berliner Parlament: Andreas Baum, den Fraktionsvorsitzenden und besonnenen Vermittler zwischen den parteiinternen Strömungen; Susanne Graf, die einzige Frau und die mit 19 Jahren jüngste Abgeordnete; Christopher Lauer, enfant terrible und “Medien-Rampensau’; Schließlich: Martin Delius, der redegewandte parlamentarische Geschäftsführer der Piratenfraktion in Berlin.

January 20 2012

WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC

Im Dezember hatte Blogger Peter Piksa sich per offenem Brief an den WDR gewandt. Ihm (wie vielen anderen) leuchtet nicht ein, warum öffentlich-rechtliche Medieninhalte – wenn sie schon vom jeweligen Sender selbst wieder depubliziert werden müssen – nicht vorher unter CC-Lizenzen gestellt werden. Das würde es den Hörern/Zuschauern gestatten, die Sendungen ihrerseits zu verbreiten und dadurch länger verfügbar zu halten, ohne dass die Depublikationspflicht verletzt werden würde. Inzwischen hat der WDR recht ausführlich geantwortet und man sieht der Antwort an, dass man sich dort mit dem Thema schwertut.

Grundaussage der Antwort ist, dass der WDR nur schwer die für eine CC-Lizenzierung erforderlichen Rechte einholen könne, weil CC-Lizenzen immer auch das Recht zur Bearbeitung mit umfassen würden. Das stimmt so nicht. Zwar können Bearbeitungen tatsächlich das Urheberpersönlichkeitsrecht beeinträchtigen und auch die Persönlichkeitsrechte von gefilmten/aufgezeichneten Personen können dann betroffen sein. Aber gerade dafür gibt es die CC-Lizenzvarianten mit “ND” für “no derivatives”, also die BY-ND und BY-NC-ND. Sie erlauben (nur) genau das, was Peter Piksa einfordert, nämlich die öffentliche Verbreitung durch jede/n.

Man kann sicherlich darüber streiten, ob die ND-Lizenzen noch eine “Freigabe” im eigentlichen Sinne sind, ein Mittel zur Behebung von “Depublikationsschäden” wären sie allemal. Den Hinweis auf die CC-lizenzierten Formate des NDR beantwortet der WDR damit, dass dort bewusst auf eine Freigabe hin in besonderer Weise produziert werde. Das aber heißt nur, dass eine CC-ND-Lizenzierung auf eigenes Material der jeweiligen Rundfunkanstalt beschränkt werden müsste. Damit dürfte noch immer der allergrößte Teil des Contents erfasst sein. Und dass es gar nicht so schwer ist, beim Online-Stellen “unfreies” Material rauszunehmen aus den Beiträgen, beweist Deutschlandradio Kultur mit seiner Sendung Breitband jede Woche.

(Crossposting von creativecommons.de)

January 19 2012

“Dieser Sicherheitsapparat bekommt, was er sich immer gewünscht hat”

Einen sehr guten Kommentar von Isabel Schayani zur Neonazi-Datei gestern in den Tagesthemen hat Anne Roth gebloggt:

Hier ist das Transcript


Innenminister Friedrich hat die Neonazi-Datei als wichtigen Meilenstein im Kampf gegen rechte Gewalt bezeichnet. Das ist aber kein Meilenstein, das ist höchstens Schotter, oder Streusalz für die Augen. Ich sag ihnen auch warum. Da leben drei braune Terroristen jahrelang gleich nebenan im Untergrund. Umgeben von Neonazi-Größen und vor allem von V-Leuten.

Waren polizeilich bekannt und gegen sie wurde ermittelt. Also alles andere als Schläfer. Und was passiert jetzt? Wir bekommen eine Neonazi-Datei. Da ziehen Jahr um Jahr mindestens zwei braune Terroristen durchs Land und bringen eine Polizistin und einen Einwanderer nach dem anderen um. Zehn Menschenleben waren das und was passiert nun? Es werden mehr Daten ausgetauscht. Und da erkennen Polizei und Verfassungsschutz bei diesen zehn Morden keine Serie, geschweige denn dass sie einen der Mörder festnehmen. Und was passiert?

Dieser Sicherheitsapparat – eben noch versagt – bekommt das, was er sich immer gewünscht hat: noch mehr Vorratsdatenspeicherung. Irgendwelche Rücktritte? Nö. Nennenswerte personelle Konsequenzen? Nö. Wurden Landesämter für Verfassungsschutz geschlossen oder reformiert? Nö. Wenn die Sicherheitsbehörden ihr rechtsextremes Problem nicht richtig lösen, dann produziert das System wieder denselben Fehler. Und vor Ort, z.B. in Berlin-Schöneweide, müssen sie viel genauer hinschauen. Die Neonazis direkt ansprechen. Sonst wissen die Rechtsextremen, dass nichts passiert. Und sie breiten sich aus. Und dann setzen sie die Meilensteine.

January 16 2012

Off Book: The Evolution of Music Online

Der US-TV-Sender PBS hat eine interessante, und auch nur sechs Minuten lange, Kurz-Doku zum Thema “Off Book: The Evolution of Music Online” gemacht:

Off Book: The Evolution of Music Online from PBS Arts on Vimeo.

As the 90s came to a close, the business of music began to change profoundly. New technology allowed artists to record and produce their own music and music videos, and the internet became a free-for-all distribution platform for musicians to promote themselves to audiences across the world. The result was an influx of artists onto the cultural scene, and audiences were left wondering how to sort through them all. In this episode we discuss these massive changes, and reveal how music blogs and websites have arisen as the new arbiters of quality.

January 12 2012

Polit-Neulinge: Erfahrungen mit Journalisten

NDR-Zapp hat gestern einen Bericht von Daniel Bröckerhoff über “Polit-Neulinge: Erfahrungen mit Journalisten” gesendet.

Politiker und die Presse – von jeher ein nicht ganz unkompliziertes Verhältnis. Das, was Journalisten berichten, gefällt vielleicht nicht immer. Manch einer glaubt, er könne Berichterstattung beeinflussen, was ihm aber kräftig auf die Füße fallen wird. Bundespräsident Wulff bekommt das gerade deutlich zu spüren. Aber es gibt natürlich genauso Journalisten, die sich im Umgang mit Politikern nicht ganz fair verhalten. ZAPP hat drei junge Abgeordnete besucht, die ganz neu und frisch in der Politik sind, und mit ihnen über ihre Erfahrungen mit den Medien gesprochen. Ein einseitiger Bericht – nämlich rein aus Sicht dieser Politiker.

Das Interview mit Marina Weisband, der politischen Geschäftsführerin der Piratenpartei, gibt es auch in vollen 26 Minuten auf der Webseite und auf Youtube:

December 17 2011

Occupy Internet – 2011 gefangen im Netz

Das ZDF-Kulturmagazin aspekte hat gestern über “Occupy Internet – 2011 gefangen im Netz” berichtet. Das gibt es in der Mediathek und auf Youtube zu sehen.

Von Guttenberg zu Wikileaks, von Trojanern zu Anonymous und dem “Arabischen Frühling”: Ohne die “Generation Facebook” undenkbar. aspekte fragt Experten: Was bedeutet die “Macht des Schwarms”?

December 13 2011

ZDF-Morgenmagazin: Guttenberg im Auftrag der Netzfreiheit

Heute bin ich mal extra früh aufgestanden, um die Berufung von Karl-Theodor zu Guttenberg als EU-Berater für Internetfreiheit zu kommentieren. Das Video gibt es in der ZDF-Mediathek und auf Youtube:

Einst vom Netz gestürzt, soll Karl-Theodor zu Guttenberg nun für die Freiheit der Blogger sorgen. Für Markus Beckedahl (netzpolitik.org) einfach nur “unglaubwürdig”.

Das nächste Mal sage ich auch Guten Morgen.

Wild Germany auf ZDF-Neo über Hacker

Nachdem der am Sonntag auf 3sat ausgestrahlte Dokumentarfilm über Hacker eher langatmig war und viele Fragen zurückließ, bin ich in der ZDF-Mediathek über eine Episode der ZDF-Neo Sendung Wild Germany über Hacker gestossen. Und die 30 Minuten lange Dokumentation ist deutlich informativer und spannender zum Thema mit Protagonisten wie Felix FX Lindner und Constanze Kurz.

Enthüllungen um Wikileaks, Attacken auf Weltkonzerne und Arabischer Frühling – mithilfe der digitalen Welt brachen ganze Staaten plötzlich in sich zusammen. Welche Macht haben Hacker heute wirklich?

December 11 2011

Hacker – Porträt einer Gegenkultur

Heute Abend läuft auf 3sat um 21:45 die Erstausstrahlung der 90 Minuten langen Dokumentation “Hacker –
Porträt einer Gegenkultur”.

Sie sind Hacker aus Leidenschaft und ständig auf der Suche nach neuen Problemen und ihren Lösungen. Sie leben in einem unendlich anmutenden Beschleunigungszustand von Daten und Informationen, dem sich der junge Leipziger Filmemacher Alexander Biedermann für die Zeit des Films angeglichen hat. Dabei sind ihm erstaunliche Einblicke in eine Szene gelungen, in die der “gemeine User” sonst nie vordringt.

Vorab steht der Film schon in der Mediathek.

December 08 2011

Marshall McLuhan – Ein Visionär des Medienzeitalters

Heute Abend um 21 Uhr gibt es auf 3sat eine Sendung über “Marshall McLuhan – Ein Visionär des Medienzeitalters“.

In diesem Jahr wäre Marshall McLuhan 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen im Studio über McLuhans Medientheorie und seine Aktualität. Welche Erkenntnisse und Perspektiven können wir heute aus den visionären Schriften des amerikanischen Kultautors gewinnen?

Weiß gerade nicht, ob es die danach noch in der Mediathek gibt.

November 10 2011

ZAPP: Computerzeitschriften: fragwürdige Tipps

NDR-Zapp berichtete gestern über “Computerzeitschriften: fragwürdige Tipps”.

Sie rasen gern? Und das mitten in der Stadt? Dann nix wie rauf aufs Gaspedal. “Morgen um Mitternacht werden in Hamburg alle Blitzer ausgeschaltet! Und Polizisten gibt es sowieso zu wenig. Sie werden also garantiert nicht erwischt!” So eine Einladung zum Gesetzesbruch ist natürlich in keiner deutschen Zeitschrift denkbar. Gibt es aber, in Computerzeitschriften. Die spielen bewusst mit der Lust auf Verbotenes, bewegen sich ganz nah am Rande der Legalität! ZAPP über das bunte Treiben in der digitalen Grauzone.

Skandal! Affäre! Enthüllung! Ihre Highlights aus 50 Jahren ARD-Politikmagazinen

In der ARD-Mediathek findet sich derzeit noch die 45 Minuten lange Sendung “Skandal! Affäre! Enthüllung! Ihre Highlights aus 50 Jahren ARD-Politikmagazinen“.

Helmut Kohl und die CDU-Parteispenden auf schwarzen Konten, Schlampereien bei der Atommüll-Endlagerung, Stasi-Verbrechen oder Billiglohn-Ausbeutung – vier von unzähligen Skandalen und Affären, die durch ARD-Politikmagazine maßgeblich mit enthüllt wurden – von ‘Fakt’ ebenso wie ‘Kontraste’, von ‘Monitor’ und ‘Panorama’ sowie ‘Report Mainz’ und ‘Report München’. Doch welcher Skandal, welche Affäre hat die Zuschauer am meisten bewegt und Deutschlands Nachkriegsgeschichte besonders geprägt? Das Erste hat gefragt und abstimmen lassen. Das Ergebnis: ‘Skandal! Affäre! Enthüllung’ – Ihre Highlights aus 50 Jahren Politikmagazinen im Ersten’. Eine spannende und unterhaltsame Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert Enthüllungsjournalismus, pointiert kommentiert von Marius Müller-Westernhagen, Alice Schwarzer, Peer Steinbrück, Harald Schmidt, Marcel Reif und Ulrich Wickert.

Der größe Skandal ist ja leider immer noch, dass die ganzen Politik-Magazine an den Rand gedrängt werden, nicht mehr zu besten Sendezeit laufen und dazu auch noch gekürzt wurden. Dafür gibt es jetzt fast jeden Tag eine Talkshow mit billiger Politik-Simulation. Da werden meiner Meinung nach die falschen Prioritäten gesetzt.

October 26 2011

Fakt: Die Tücken der Überwachungstechnik

Die MDR-Sendung Fakt berichtete gestern über “Die Tücken der Überwachungstechnik”.

In Deutschland ist Abhörtechnik im Umlauf, die womöglich mehr kann als zulässig. Konkret geht es um Technik der saarländischen Firma Syborg. Sie kann Telefonate und E-Mails unkontrolliert mitzeichnen. Sie kann dabei auch in Kernbereiche eindringen, die rechtlich geschützt sind. Das heißt, auch private Gespräche oder Telefonate mit Anwälten, Bundestags- und Landtagsabgeordneten können mitgezeichnet werden. Das zumindest ist Harald Friedrich passiert, früher Abteilungsleiter im Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen. In seinem Fall offenbarte das Programm auch eine weitere Schwäche. Es kann gesammelte Daten nicht löschen, obwohl das gesetzlich vorgeschrieben ist.

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