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July 03 2013

Ausgespäht und mitgelesen: Wie westliche Geheimdienste das Internet überwachen

Die Deutschlandfunk-Sendung Hintergrund hat eben über “Ausgespäht und mitgelesen: Wie westliche Geheimdienste das Internet überwachen” berichtet. Hier ist die MP3.

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June 24 2013

Funkverkehr: Wie Politik zur Nachricht wird

Ein schönes Deutschlandfunk-Feature von Tom Schimmeck, was den Weg einer Nachricht erklärt: Funkverkehr – Wie Politik zur Nachricht wird.

Die aus Pressekonferenzen, Sitzungen und Gesprächen berichtenden Journalisten sollen ganz nah dran sein am politischen Geschehen – aber zugleich unabhängig, distanziert, “staatsfern”. Wie verläuft der Weg vom Parteibüro ins Studio und was passiert unterwegs? Der Autor hat sich von der Quelle zur Mündung begeben. Unterwegs traf er Lobbyisten, Politiker, Parteistrategen, Pressesprecher, Nachrichtenmacher und -funktionäre, Chefredakteure von früher und heute und – nicht zuletzt – den gemeinen Rundfunkhörer.

Hier ist die MP3.

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Tags: Podcast radio

June 21 2013

Big Boss is watching you – Der Datenhunger der amerikanischen Geheimdienste und Unternehmer

Der Hintergrund auf Deutschlandfunk berichtete am Dienstag über “Big Boss is watching you – Der Datenhunger der amerikanischen Geheimdienste und Unternehmer“.

Seit aufgeflogen ist, in welchem Ausmaß die US-Sicherheitsbehörde NSA ihrer Bürger ausspioniert, geben sich viele Amerikaner empört darüber, wie transparent ihr Privatleben ist. Dass sie aber auch von ihren Arbeitgebern regelrecht ausgehorcht werden, nehmen die meisten jedoch protestlos hin.

Hier ist die MP3.

Passend dazu ist auch ein Übersichtsartikel beim Perlentaucher: Prism-Skandal, Frage 1: Was wissen wir?

Happy birthday übrigens für Edward Snowden, der heute Geburtstag hat und 30 wird!

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May 28 2013

Radio: Die wundersame Welt der Medienfakes

Der Deutschlandfunk hat gestern in seiner Sendung Freistil über “Marsianer in Grover’s Mill! Die wundersame Welt der Medienfakes.” berichtet.

Manchmal dienen sie der politischen Manipulation, manchmal sind sie künstlerisches Experiment, und manchmal soll damit einfach nur Geld verdient werden. Im digitalen Zeitalter sind Fälschungen einfach herzustellen. Können wir noch zwischen Fakes und Fakten unterscheiden? Oder verhindern gerade die weltweiten Social-Media-Netze die ungestörte Verbreitung von Medienfakes?

Hier ist die MP3.

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May 26 2013

Wikipedia und Wissenschaft

Auf Deutschlandfunk hat die Sendung “Wissenschaft im Brennpunkt” heute über “Wikipedia und Wissenschaft – Die freie Enzyklopädie mit ihren Forschern” berichtet.

Die Wikipedia gehört zu den meist aufgerufenen Webseiten der Welt, manche unterstellen ihr ein Wissensmonopol. Die Autoren sind ausschließlich Freiwillige, darunter auch Wissenschaftler. Viele Wissenschaftler tun sich mit dem Schreiben in der Wikipedia schwer, weil sie eine andere Veröffentlichungskultur gewohnt sind. Die Dachorganisation der deutschen Wikipedia, die Wikimedia Deutschland sorgt für Kontakte zu Wissenschaftsorganisationen und schickt “Wikipedians in Residence” dorthin. Mit 1,5 Millionen Artikeln ist die Wikipedia so riesig, dass die alten Enzyklopädien wie der Brockhaus ins Schlingern gerieten. Geolina kommt in dieser Sendung zu Wort, Ziko und viele andere Autoren eines sich selbst organisierenden Systems. Forscher äußern sich und Datenbank-Spezialisten. Gemeinsam portraitieren sie ein Großprojekt, das den Begriff “Wissen” längst verändert hat.

Hier ist die MP3.

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May 23 2013

Alles Facebook oder was?

Die Sendung Leonardo auf WDR5 sendete gestern einen Beitrag von Nika Bertram über soziale Netzwerke, Monopole und mögliche Alternativen: “Alles Facebook oder was? Warum es uns so schwer fällt, aus dem Netzwerk auszusteigen oder Alternativen zu finden.”

Facebook gilt als Inbegriff des „sozialen“ Netzwerkes. Doch so sozial ist Facebook gar nicht. Viele Neuerungen der vergangenen Jahre haben nicht nur bei Datenschützern für Unmut gesorgt, sondern auch bei den Nutzern. Facebook wird geliebt und gehasst zugleich. Und trotzdem, der Ausstieg aus dem Netzwerk fällt fast allen Nutzern extrem schwer, auch weil es kaum Alternativen zu geben scheint.

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May 12 2013

Friedrich ist mit Grundrechtsabbau der Koalition außerordentlich zufrieden

Unser Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) war beim Interview der Woche zu Gast beim Deutschlandfunk und unterhielt sich dort mit Gudula Geuther: “Sicherheit duldet keinen Aufschub”. Dabei ging es viel um Rechtsextremismus, NSU und Vetternwirtschaft bei der CSU (Laut Friedrich ist letzteres viel kleiner als angenommen…).

Kurz ging es auch um die Erfolg der Koalition in Fragen der Inneren Sicherheit. Bis auf die Vorratsdatenspeicherung läuft da wohl alles so, wie Friedrich das gerne hätte:

Friedrich: Sie haben einen offenen Punkt angesprochen, Vorratsdatenspeicherung. Da bin ich nicht zufrieden. Wir brauchen diese Speicherung von Kontaktdaten. Und es werden viele Menschen in den nächsten Jahren auch erkennen, wie notwendig das ist für die Strafverfolgung, für den Kampf gegen das Verbrechen und die Kriminalität. Ansonsten bin ich mit allem, was wir gemeinsam erreicht haben, außerordentlich zufrieden. Wir haben eine Verlängerung der Antiterrorgesetze, wir haben eine neue Antiterrordatei im Rechtsextremismus, wir haben eine neue Regelung der Bestandsdatenauskunft. Wir haben im Grunde alles erreicht, was wichtig ist im Bereich der inneren Sicherheit, bringen jetzt noch auf den Weg auch das Thema bessere Kontrolle von Zwangsprostitution. Also ich glaube, wir können im Innen- und Justizbereich sehr zufrieden sein. Das Thema Vorratsdatenspeicherung bleibt offen, ich fürchte auch, bis zur Wahl. Und danach schauen wir mal.

Um mal den Bogen von der Vorratsdatenspeicherung zur NSU zurück zu schlagen: Es gibt Politiker, die behaupten, dass für die Aufklärung der Taten die Vorratsdatenspeicherung hilfreich gewesen wäre. Übersetzt heißt das aber: wenn Polizei und Verfassungsschutz fünfzehn Jahre blind, taub und vor allem inkompetent und ignorant sind, dann soll so lang vorsichtshalber alles über uns alle gespeichert werden, bis vielleicht doch mal einer nachdenkt? Diese Logik ist absurd. Diesen Kollektivversagern in den Sicherheitsbehörden gibt man keine zusätzlichen Mittel, und schon gar keine, die so tief in unser aller digitale Leben eingreifen.

Hier ist die MP3.

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May 05 2013

DLF-Hintergrund zu Open-Data: Gläserne Verwaltung oder vorgetäuschte Transparenz?

Der Deutschlandfunk hat in seiner Sendung Hintergrund ausführlich über Open-Data berichtet: Gläserne Verwaltung oder vorgetäuschte Transparenz? Die Diskussion um die Offenlegung von Daten im Netz.

Für nahezu alle Behördenvorgänge werden Daten erfasst. Schreckten schier endlose Aufzählungen die Allgemeinheit bisher eher ab, lösen sie plötzlich ein neues Interesse aus. Die Open-Data-Bewegung will elektronische Aktenberge im Netz durchforsten – und so neue Zusammenhänge zutage fördern.

Hier ist die MP3.

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April 01 2013

WDR5 über die Urheberrechtsdebatte: Die Gratis-Generation

Die Sendung Tiefenblick auf WDR5 entdeckt in mehreren Teilen “Die Medien-Prosumenten”. In der dritten Folge der vierteiligen Serie geht es eine halbe Stunde lang um die Urheberrechtsdebatte. Das Feature selbst ist besser als Titel und Teaser es andeuten: Die Gratis-Generation.

Das Wissen der Welt im Netz ist für alle da – und das am liebsten kostenlos: schnell etwas im Online-Lexikon nachschlagen, einen Musiktitel herunterladen oder ein Zitat im Klassiker prüfen. Der aktuelle Kinofilm ist ebenso zugänglich wie der neueste Bestseller. Alles, was sich digital verbreiten lässt, ist zu haben – doch zu welchem Preis? Autoren und Künstler wollen ihr geistiges Eigentum geschützt sehen, sie verbünden sich mit Plattenfirmen und Verlagen gegen die so genannte Gratiskultur. Dagegen steht eine Netzgemeinde, die alles frei im Netz und für jeden zugänglich haben will. Die Debatte um ein neues Urheberrecht läuft.

Hier ist die MP3.

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August 15 2012

Wie kommunizieren wir in 20 Jahren?

Der Deutschlandfunk Hintergrund berichtete heute über “Sommer 2032 – Dialog mit der Zukunft: Kommunikation“.

Vom Frühstück bis zum Sonnenuntergang, nonstop mit Hightechgeräten vor der Nase: Der Mensch wird in 20 Jahren pausenlos online sein – und kommunizieren. Wie aber verändert sich unser Leben dadurch und wovon können wir profitieren?

Hier ist die MP3.

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February 16 2012

Wem gehört das Netz? ACTA und der Kampf um das Urheberrecht

Gestern sendete der Deutschlandfunk die 43 Minuten lange Diskussion “Wem gehört das Netz? ACTA und der Kampf um das Urheberrecht”. Mit dabei waren:

Diskussionsleitung: Jeanette Seiffert
- Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung WZB,
- Matthias Leonardy, Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. GVU, Berlin
- Andreas Neugebauer, Piratenpartei, Landesverband Niedersachsen
- Angelika Niebler, MdEP, Fraktion der Europäischen Volkspartei EVP

Und hier ist die MP3.

February 11 2012

ACTA-Kritik im Deutschlandfunk erklärt

Ich hab heute Morgen im Deutschlandfunk die Kritik an ACTA nochmal erklärt. Davon gibt es schon eine MP3 und vielleicht später ein Transcript. Vor dem Interview gab es noch ein Erklärstück, das findet man hier als MP3.

February 07 2012

Jacob Appelbaum über Klassenkampf im Netz

Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag mit Jacob Appelbaum über Freiheit, Überwachung und Netzpolitik geredet: Klassenkampf im Netz. Davon gibt es eine MP3.

Freiheit und Überwachung sind inkompatibel, sagt Jacob Appelbaum. Er forscht an der University of Washington an Sicherheitssystemen, ist in der Szene ein durchaus bekannter Hacker, früherer Wikileaks-Sprecher und arbeitet an der freien Anonymisierungssoftware TOR, deren sichere Nutzung er auch weltweit in Workshops weitergibt. Schon öfter geriet er deshalb ins Visier von Geheimdiensten. Christian Grasse hat mit Jacob Appelbaum auf der transmediale2k+12 über Netzphilosophie und Netzpolitik gesprochen.

Technologie ist für Appelbaum nicht das andere, das Entfremdete, sondern ein menschliches Produkt. “Das Web erlaubt uns aufs Neue, uns im Klassenkampf zu engagieren”, erklärt Appelbaum mit Verweis auf Marx. Aber statt von Informationskriegen spricht er lieber von einer Friedensbewegung:

“This isn’t about war, this is about peace building. (…) I think that we live in a time where humanity is starting to recognize that despite the incredible differences in colour, of skin and gender and religion, and even ways of thinking, we still have more in common than we have in dissimilarity. This is a wonderful thing to see that happen. The time that we live in is sort of a great melting pot in a sense. Hopefully, it will also be like a cornucopia, at the same time. That is to say: We get to retain our individuality, while also understanding that every other person is the center of their own universe, just the same way that we are in our own.”

Die lange Fassung des englischsprachigen Interviews steht auf Soundcloud.

January 21 2012

#SOPA, #ACTA & Co – Lebt die Digitale Zivilgesellschaft?

Ich war heute zu Gast beim DRadioWissen OnlineTalk zum Thema “#sopa, #acta & co – Lebt die Digitale Zivilgesellschaft?” Mit dabei waren (zugeschaltet) Jan-Philipp Albrecht (Grüner MEP) und Ulrike Lange (Freie Journalistin), moderiert wurde die Sendung von Vera Linß.

Die 55 Minuten lange Diskussion gibt es als MP3.

January 20 2012

WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC

Im Dezember hatte Blogger Peter Piksa sich per offenem Brief an den WDR gewandt. Ihm (wie vielen anderen) leuchtet nicht ein, warum öffentlich-rechtliche Medieninhalte – wenn sie schon vom jeweligen Sender selbst wieder depubliziert werden müssen – nicht vorher unter CC-Lizenzen gestellt werden. Das würde es den Hörern/Zuschauern gestatten, die Sendungen ihrerseits zu verbreiten und dadurch länger verfügbar zu halten, ohne dass die Depublikationspflicht verletzt werden würde. Inzwischen hat der WDR recht ausführlich geantwortet und man sieht der Antwort an, dass man sich dort mit dem Thema schwertut.

Grundaussage der Antwort ist, dass der WDR nur schwer die für eine CC-Lizenzierung erforderlichen Rechte einholen könne, weil CC-Lizenzen immer auch das Recht zur Bearbeitung mit umfassen würden. Das stimmt so nicht. Zwar können Bearbeitungen tatsächlich das Urheberpersönlichkeitsrecht beeinträchtigen und auch die Persönlichkeitsrechte von gefilmten/aufgezeichneten Personen können dann betroffen sein. Aber gerade dafür gibt es die CC-Lizenzvarianten mit “ND” für “no derivatives”, also die BY-ND und BY-NC-ND. Sie erlauben (nur) genau das, was Peter Piksa einfordert, nämlich die öffentliche Verbreitung durch jede/n.

Man kann sicherlich darüber streiten, ob die ND-Lizenzen noch eine “Freigabe” im eigentlichen Sinne sind, ein Mittel zur Behebung von “Depublikationsschäden” wären sie allemal. Den Hinweis auf die CC-lizenzierten Formate des NDR beantwortet der WDR damit, dass dort bewusst auf eine Freigabe hin in besonderer Weise produziert werde. Das aber heißt nur, dass eine CC-ND-Lizenzierung auf eigenes Material der jeweiligen Rundfunkanstalt beschränkt werden müsste. Damit dürfte noch immer der allergrößte Teil des Contents erfasst sein. Und dass es gar nicht so schwer ist, beim Online-Stellen “unfreies” Material rauszunehmen aus den Beiträgen, beweist Deutschlandradio Kultur mit seiner Sendung Breitband jede Woche.

(Crossposting von creativecommons.de)

January 18 2012

Wie sich unser Begriff von Privatsphäre verändert hat

Michael Meyer hat für Zeitfragen auf Deutschlandradio Kultur ein Feature über “Die Welt ist nackt – Wie sich unser Begriff von Privatsphäre verändert hat” gemacht.

Die Privatsphäre, der nicht-öffentliche Bereich, in dem ein Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie Entfaltung wahrnimmt, galt vielen einmal als hohes, schützenswertes Gut. Ob Staat oder privat – durchs Schlüsselloch gucken, an der Tür lauschen, das war verpönt. Doch nach und nach hat sich unsere Vorstellung von Privatsphäre verändert. Der technologische Fortschritt, allen voran das Internet, scheint uns direkt und rasend schnell in das Zeitalter der”postprivacy” zu führen. Lassen wir uns zu sehr darauf ein, aus Bequemlichkeit oder Naivität? Können wir unsere Privatsphäre überhaupt noch verteidigen, wenn wir meinen: Das geht keinen etwas an.

Hier ist die MP3.

January 14 2012

Breitband: Alle gegen #SOPA

Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat heute über “Alle gegen SOPA – Protest gegen den Stop Online Piracy Act – und mögliche Auswirkungen in Europa” berichtet und dazu Thomas Hoeren interviewt.

Nach einer Einführung von Thielko Grieß sprachen wir mit Thomas Hoeren, er ist Professor für Rechtswissenschaften an der Uni Münster. Und wir haben ihn gefragt, wie er diese Auseinandersetzung um SOPA einschätzt. Vor allem angesichts der Tatsache, dass evt. auch Unternehmen, die bisher nur Infrastruktur angeboten haben, für die SOPA-Gegner Position beziehen und sich wie Demonstranten gerieren. Und wie könnte sich außerdem SOPA bis nach Europa auswirken?

Im Anschluss an das Gespräch blickt Matthias Finger auf die bisherigen Netzproteste: Bei Wikipedia hat sich eine SOPA-Initiative gegründet, die mögliche Protestformen diskutiert, einige Webdienste wollen aus Protest sogar temporär ihren Betrieb einstellen und natürlich gibt es auch längst Protestgruppen bei Facebook. Die “Stop Internet Censorship by Protesting SOPA” Gruppe hat derzeit knapp 12 Tausend Mitglieder.

Hier ist die MP3 über die Netzproteste und hier die MP3 mit dem Interview.

January 09 2012

Diskussion: Rolle und Einfluss von Leakingplattformen

Breitband auf Deutschlandradio Kultur sendete am Samstag eine Diskussion zum Thema “Wieviel Transparenz wollen wir? Rolle und Einfluss von Leakingplattformen”.

Dieses Jahr startete mit einer Inflation des Transparenzbegriffs. Überall ist sie gefordert, Politik und Politiker sollen sie erfüllen, Motto soll sie sein, Leitmotiv und auch mal Mission. Wir fragen: Wieviel Transparenz ist eigentlich sinnvoll, wieviel davon wollen wir eigentlich? Nicht zuletzt das von Anonymous gestartete Webportal gegen Nazis wirft die Frage nach Kriterien auf, nach denen geleakt werden soll. Gleichzeitig wollen wir wissen, welchen Einfluss Whistleblower heute tatsächlich haben. Zwar ließ sich 2010 eine Diversifizierung von Leakingportalen beobachten, viele neue entstanden, doch es scheint, als sei auf diesen Plattformen nicht allzu viel los. Im Studio diskutieren Guido Strack vom Whistleblower Netzwerk, Christian Humborg, Geschäftsführer Transparency International Deutschland und Kollege Markus Heidmeier, ehemals Leaks-Blog-Autor bei Zeit Online.


Hier ist die MP3.

January 06 2012

Besetzen Hacker den letzten Raum für gesellschaftliche Utopien?

Bereits am 28.12.2011 lief im Deutschlandradio Kultur das 30 Minuten lange Feature “Spieler, Störer, Grenzverletzer – Besetzen Hacker den letzten Raum für gesellschaftliche Utopien?” von Vera Linß.

Streben Hacker die Rolle einer fünften Gewalt an? In unserem Alltag sind sie jedenfalls ständig präsent. Ob spektakuläre Enthüllungen durch Wikileaks oder das Knacken von Datennetzwerken und Hardware: Fast täglich erreichen uns Meldungen über Hackeraktivitäten.

Davon gibt es eine MP3 und ein Transcript.

Quantified-Self: Die Vermessung des Selbst

Christian Grasse hat für Deutschlandradio Kultur ein 30 Minuten langes Feature über “Die Vermessung des Selbst – Wie die Quantified-Self-Technologie aus Menschen Datenkörper macht” gemacht, was gestern ausgestrahlt wurde. Davon gibt es eine MP3 und ein Transcript.

Medizinische Informationen waren lange Zeit nur Ärzten und Experten vorbehalten. Die so genannte Quantified-Self-Bewegung will nun das Wissen über unseren Körper und unsere Gesundheit demokratisieren – mithilfe neuer Technologien.

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