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July 31 2013

Co:Lab Netz-Radar: Vergleich netzpolitischer Standpunkte der Parteien im Bundestagswahlkampf

In nicht so ferner Zukunft, am 22. September 2013, finden die nächsten Bundestagswahlen in Deutschland statt. Auch wenn man bisher nicht das Gefühl hat, dass der Wahlkampf bereits richtig begonnen hääte, sind die Wahlprogramme der jetzigen Bundestagsparteien natürlich längst fertig. Auch zu netzpolitischen Themen wie dem Leistungsschutzrecht, der Vorratsdatenspeicherung oder Netzneutralität haben die Parteien Stellung bezogen. Damit man sich nicht durch die einzelnen Wahlprogramme wühlen muss, hat Co:llaboratory das Online-Tool “Co:Lab Netz-Radar” entwickelt, mit dessen Hilfe man die einzelnen Standpunkte der Parteien zu bestimmten Themen vergleichen kann.

Auf der ersten Blick hat das Online-Tool “Co:Lab Netz-Radar” Ähnlichkeit mit dem “Wahl-O-Mat” der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Nutzer wird jeweils mit vier Aussagen konfrontiert und wählt eine davon aus, die seiner eigenen Meinung entspricht. Am Ende der insgesamt 14 Thesen die es zu bewerten gilt, bekommt der Nutzer ein direktes Feedback darüber, mit welchem Wahlprogramme seine gewählten Aussagen am meisten harmonieren. Anders als der “Wahl-O-Mat”, der versucht ein möglichst breites Themenspektrum abzudecken, zielt das “Co:Lab Netz-Radar” einzig auf den Bereich der Netzpolitik ab.

netzradar2

Was bei einem ersten Test der Anwendung sofort auffällt ist, dass die möglichen Antworten teilweise sehr ähnlich klingen, aber keineswegs das gleich meinen. Dabei geht es nicht darum dem Nutzer die Auswahl zu erschweren. Es geht viel mehr darum aufzuzeigen wie ähnlich sich die Wahlprogramme teilweise sind, ohne dass die Parteien dabei die selben Ziele verfolgen. Projektleiter Tobias Schwarz sagte dazu laut poltik-digital.de:

Die Aussagen in den Wahlprogrammen hören sich teilweise sehr ähnlich an. Es ist nicht leicht, die teils doch erheblichen Unterschiede in den netzpolitischen Forderungen herauszulesen. Das wollen wir mit dem Co:lab Netz-Radar dokumentieren.

Doch das “Co:Lab Netz-Radar” weist noch eine weitere Besonderheit auf. Das Online-Tool ist nämlich unter einer Open-Source-Lizenz (der Quellcode ist auf github zu finden) veröffentlicht worden. Damit möchten die Macher dazu anregen, sich an dem Diskurs zu beteiligen und weitere Vergleichsportale zu erschaffen. Tobias Schwarz:

Jeder, der das Tool verwenden möchte, ist herzlich eingeladen, dies zu tun. Wer das gleiche etwa für andere politische Themenfelder erstellen will, der hat mit dem Netz-Radar die ideale Vorlage. Selbst ohne Programmierkenntnisse lassen sich die Inhalte sehr leicht verändern, der entsprechende Text muss einfach nur kopiert und eingefügt werden.

Wir wollen netzpolitik.org weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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April 21 2011

Hidden Feature in Android: Peilsender

Tja, da baut Apple so ein schönes Feature ein, und was macht man als Besitzer eines Smartphones mit Googles Android-Betriebssystem? Man ärgert sich, dass das eigene Gerät nicht auch gleich ab Werk eine eingebaute Vorratsdatenspeicherung hat und Bewegungsprofile aufzeichnet!

Dabei muss man das gar nicht! Google war nämlich so freundlich, und hat Android mit einer ganz ähnliche Funktion ausgestattet. Nur eine schöne Software zur Visualisierung mit Google Maps oder OpenStreetMap, die gibt es wohl (noch) nicht. Ein Python-Script zum Auslesen der beiden Dateien mit den gespeicherten Positionsdaten hingegen gibt es, und zwar bei github:

Following the latest days internet outrage/overreaction to the revelation that iPhone has a cache for its location service, I decided to have look what my Android devices caches for the same function.

This is a quick dumper I threw together to parse the files from the Android location provider.

The files are named cache.cell & cache.wifi and is located in /data/data/com.google.android.location/files on the Android device.

You will need root access to the device to read this directory. [...]

PS: Wenn ich das Update bei github richtig verstehe, ist der für die Speicherung verantwortliche Code inzwischen nicht mehr Opensource. Kann das jemand bestätigen? Ich habe leider keine Android-Phone zur Hand.

Nachtrag, 21:55 Uhr: Siehe auch “Android geolocation using GSM network – Where was Waldroid” (PDF) von Renaud Lifchitz auf dem 27c3 (via Christoph Kappes)

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