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February 25 2014

November 11 2011

Spiele-Netzwerk Steam wurde gehackt

Einige Spielehersteller haben sich die Unart angewöhnt, die Käufer ihrer Spiele an eine Online-Plattform zu binden. Man kauft legal ein Spiel und es funktioniert erst, wenn man bei dem jeweiligen Portal weitere Daten angibt und sich zum Start in der Regel auch dorthin verbindet. Im Extremfall bedeutet das aber auch: Kein Netz, kein Spiel. Oder aber wie jetzt bei Steam: Da hatte wohl jemand unbefugtes Zugriff auf Daten. Auf welche Daten genau, lässt ein Beitrag im eigenen Forum offen. Auch, ob jeder Steam-Kunde betroffen ist oder nur die Nutzer des Forums. Aber keine Sorge, die Daten waren gut gesichert. Einige zumindest. Trotzdem verwirrt der Hinweis, dass man in der nächsten Zeit besser mal die eigene Kreditkartenabrechnung beobachten sollte, wenn man die Nummer dem System anvertraut hat.

November 01 2011

Battlefield3: Electronic Arts ändert erstmal die EULA

Nachdem Electronic Arts in der vergangenen Woche in die Kritik geriet, weil das Computerspiel Battlefield 3 mit einer Schnüffelsoftware ausgeliefert wird, hat man zumindest jetzt mal die EULA (AGB) abgeändert. Die ursprüngliche Version war wohl einfach aus dem englischen ins deutsch übersetzt und sonst nicht an unsere hiesigen Gesetze angepasst. In der ursprünglichen Version erlaubte man Electronic Arts u.a., dass der eigene Rechner untersucht und diverse Daten wie IP-Adresse, Rechnerkomponenten und installierte Software an EA überliefert werden und EA diese auch zu Marketingzwecken verwenden und weiterverkaufen darf.

Die Überwachung von Kunden, wie hier am Beispiel von Electronic Arts gezeigt, ist leider ein zunehmender Trend unter vielen Spieleherstellern. Im Endeffekt wird man als Kunde verarscht. Man bezahlt Geld für ein Spiel und der Anbieter misstraut einem und installiert in diesem Fall eine Schnüffelsoftware, bei der es unklar ist, welche Daten diese heimlich im Hintergrund erhebt und nach Hause telefoniert.

Spieler selbst haben in der Regel nur zwei Alternativen: Entweder man kauft ein Spiel nicht oder man schaut sich in Tauschbörsen nach einer Kopie um. Diese sind oft gecrackt und die Kopierschutzsysteme mit Schnüffelsoftware sind schon entfernt. Das ist aber illegal. Aus Sicht der Vrebraucher wäre es wünschenswert, wenn Hersteller ihre Kunden nicht ausspionieren, ihre Privatsphäre respektieren und keine Schnüffelsoftware mit installieren.

Behörden sollten sich in Deutschland genauer die Software anschauen. Ich bin etwas verwundert, dass letzten Freitag die Software laut EULA noch Kundenrechner ausspionieren sollte, jetzt die EULA geändert wurde, aber die Software dieselbe ist. Das klingt danach als ob die Software immer noch die Kundenrechner ausspioniert und Daten nach Hause übermittelt. Welche genau muss jetzt überprüft werden.

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October 28 2011

Electronic Arts verkauft Spiele mit Schad- und Schnüffelsoftware

Electronic Arts hat gerade Battlefield3 herausgebracht und ernet jetzt von Gamern und Datenschützern herbe Kritik. Mit dem Spiel installiert sich eine Schadsoftware, die einerseits auf dem Rechner nach anderen Electronic Arts Spielen schaut (Es könnten ja gecrackte Versionen drauf sein) und dann noch Informationen nach Hause sendet. SpOn fasst die Debatte und die Kritik zusammen. Die kritischen Punkte der Lizanzbestimmungen sind nach Ansicht von deutschen Juristen alle nichtig, die Schadsoftware wird trotzdem installiert:

Per Installation der Origin-Software stimmt der Nutzer zu, dass die Anwendung “automatisch Lizenzrechte für einige oder alle EA-Produkte prüfen kann, ohne dich separat darüber zu benachrichtigen”.
Außerdem sehen die Bedingungen vor, dass EA per Software Informationen über “Computer, Hardware, Medien, Software” die “Nutzung der Anwendung” verwenden kann, um “Lizenzrechte zu prüfen und die Anwendung zu aktualisieren”.
EA erlaubt sich und “seinen Partnern” – wer das ist, wird nicht ausgeführt – das “Sammeln, Nutzen, Speichern und Übertragen von technischen und verwandten Informationen” von den überwachten Computern. Konkret sind das unter anderem: IP-Adressen, Nutzungsdaten, Software-Ausstattung, Software-Nutzung und vorhandene Hardware-Peripherie. Die Informationen darf EA laut Nutzungsbedingungen auch zu “Marketingzwecken” nutzen.

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July 27 2011

Spielen für den guten Zweck

Gestern ist das dritte Humble Indie Bundle erschienen: 5 Independent-Computerspiele zum frei wählbaren Preis.

Ebenso frei wählbar ist, wem das Geld zu Gute kommen soll: Neben den Entwicklern stehen unter anderem die EFF und Child’s Play auf der Liste, und mann kann selbst mit Schiebebalken einstellen, wer welchen Anteil bekommt.
Die EFF setzt sich für digitale Bürgerrechte ein, Child’s Play spendet Spiele an Kinderkrankenhäuser.

Die 5 Spiele sind DRM-frei und laufen unter Windows, Linux und Mac.

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