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February 15 2014

Open-Data: Berliner Nahverkehr in Echtzeit im Netz

Wer sich schon fragt, wo denn der Bus oder die Bahn bleibt, kann das in Berlin jetzt auf einer Webseite nachschauen. Dort findet sich der ÖPNV in Echtzeit, auswählbar nach Verkehrsmitteln. Toll.

VBB-Livekarte 2014-02-15 16-09-56

Die Daten stehen unter der Open Data Commons Open Database License (ODbL).

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January 14 2014

Veranstaltungsempfehlung: Einbruch der Dunkelheit

einbruchderdunkelheit

Am 25. und 26. Januar findet in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin die  Konferenz „Einbruch der Dunkelheit“ statt, bei der “Optionen,
 Strategien
 und
 Techniken
 der
 Selbstermächtigung 
in
 der
 digital
 vernetzten 
Gesellschaft” besprochen werden sollen. Das Programm enthält viele interessante Vorträge, Gespräche und Panels, Lesungen, Filmvorführungen und Performances sowie Workshops. Ein paar Beispiele:

  • Digitale Wachsamkeit und das Recht auf Vergessen mit Johannes Masing, Anke Domscheit-Berg und Frank Rieger
  • Transparenz: Was können wir von Manning, Assange und Snowden lernen? mit Jacob Applebaum, Christoph Bieber und Micah L. Sifry
  • Aktivismus und Anonymität, Workshop mit Asteris Masouras
  • Grenzenlose Selbstvermessung, Workshop mit Heike Hennig

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December 19 2013

Programm-Vorschläge für EuroDIG 2014 bis Jahresende

Die europäische Ausgabe des Internet Governance Forums findet nächstes Jahr am 12./13. Juni in Berlin statt. Der 7. EuroDIG-Event wird unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums in den Räumlichkeiten des Auswärtigen Amtes stattfinden. Gastgeber sind eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft, und das EuroDIG-Sekretariat mit den fünf instutionellen Partnern (Europarat, EU Kommission, EURALO (europäische Nutzervertretung bei ICANN), das Schweizer Bundesamt für Kommunikation und die European Broadcasting Union).

EuroDIG bietet seit vielen Jahren Gelegenheit, Partner aus den Bereichen Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Technische Community und Wirtschaft aus allen europäischen Ländern kennenzulernen und eine digitale Agenda (jenseits der EU-Kommission) mit zu gestalten. Das jährliche Programm wird über ein offenes Bottom-Up-Verfahren entwickelt, an dem sich alle Interessierten über ein Call for Proposals beteiligen können. Von digitaler Kultur, offenem Zugang, Netzneutralität über Breitband, bis zum Datenschutz: alle Themen mit einer digitalen Dimension können als Themenvorschlag bis Jahresende eingereicht werden. Ein offenes Planungstreffen, bei dem die eingereichten Vorschläge diskutiert und ein erster Programm-Entwurf entwickelt wird, findet am 31. Januar in Berlin statt. Jeweils aktuelle Infos dazu gibt es auf der Website.

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November 25 2013

Whatever happened to Privacy?

Nächste Woche veranstaltet die Heinrich-Boell-Stiftung in Berlin vom 6.-8. Dezember die Konferenz “Whatever happened to Privacy?” an drei Veranstaltungsorten. Gestartet wird Freitags in der c-base, Samstag gehts zu den Mindpirates und Sonntag Abschluß in der HBS. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung auf englisch, ein Stream wird geboten und es gibt einige spannende Gäste im Programm.

Jacob Appelbaum, Tor Project, U.S.A. contributor SPIEGEL
Hans-Christian Ströbele, MdB Bündnis 90/ Die Grünen, Berlin
Maria Xynou, Center for Internet and Society, India
Jillian York, Electronic Frontier Foundation, U.S.A.
Priya Basil, Author, theguardian.com, UK
Markus Löning, Federal Government Commissioner for Human Rights, Foreign Office, Berlin
Judith Horchert, journalist, Spiegel Online
Konrad Becker, World-Information.net, Austria
Sonya Yan Song, Mozilla Open News, China/USA
Stefan Candea, thesponge.eu, Romania
Prof. David Vincent, Professor of Social History, The Open University,
Milton Keynes, UK
Markus Beckedahl, netzpolitik.org

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November 22 2013

Vorverkauf für die re:publica´14 startet

1454609_576549449060674_424245397_nDie siebte re:publica mit dem Motto “Into the wild” findet vom 6. – 8. Mai 2014 wieder in der Station in Berlin statt. Heute wurde der Vorverkauf gestartet und es gibt vergünstigte Earlybird-Tickets (solange der Vorrat reicht). Das Standard-Ticket im Earlybird-Tarif kostet 120 Euro, das ermäßigte Ticket kostet im Earlybird 60 Euro.

Bei diesem Ticketvorverkauf kommen neue Kategorien ins Spiel. Die traditionellen Bloggertickets wurden durch vergünstigte Tickets für Studenten, Arbeitslose, etc. abgelöst. Das hat den Grund, dass sich viel Kommunikation von Blogs in andere soziale Medien verschoben hat, so dass der traditionelle Deal “Günstigeres Ticket für Banner im Blog” kaum noch funktionierte. Und es gab viele, die einfach das Earlybird-Ticket, teilweise in größerer Menge, als garantierte Gewinnanlage kauften und es später bei gesteigerten Preisen wieder verkauften. Dazu gibt es immer noch das Business-Ticket für diejenigen, die es gewohnt sind, dass ihr Unternehmen teure Tickets für Konferenzen kauft oder die es sich leisten können und wollen. Es gibt ja auch mehr Mehrwert für den höheren Preis.

Wem die Tickets immer noch zu teuer sind: Wie bei vergangenen re:publica-Konferenzen wird es später die Möglichkeit geben, sich als Helfer zu registrieren, eine Schicht mit zu arbeiten und dafür die Konferenz kostenlos zu besuchen.

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November 10 2013

Teufelsberg: Erkundungen an der Radarstation des Kalten Krieges

Das RBB-Kulturrradio hat sich in einem 30 Minuten langen Feature mit der Berliner Ex-Anhörstation Teufelsberg beschäftigt: Erkundungen an der Radarstation des Kalten Krieges.

Jahrzehntelang wurde am Berliner Teufelsberg der Ostblock nach verwertbaren Geheimdienstinformationen abgehört. Aus dem Wald hoch über der Großstadt aufragend, mit merkwürdigen weißen Kuppeln aus Wabenstrukturen, sehen die Türme aus wie ein Stonehenge aus der Ära des Kalten Krieges. Als Franzose in Berlin sieht der Autor vor allem die bizarren Seiten der heutigen Ruine.

Hier ist die MP3.

(Ähnlichkeiten mit der britischen Botschaft sind rein zufällig)

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November 07 2013

Nächste Woche in Berlin: Überwachtes Netz

Am kommenden Montag erscheint endlich unser umfangreiches Buch “Überwachtes Netz – Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte” als eBook und einer ersten Auflage von 1000 Stück.

Mit unserem Sammelband zum NSA-Überwachungsskandal wollen die Debatte weiterführen, die Entwicklungen und Leaks aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln national und international reflektieren, was da genau passiert und vor allem: Was daraus zu lernen ist und wie wir unser Netz und unser Privatsphäre von den Geheimdiensten und der allumfassenden Überwachung unserer digitalen Kommunikation zurückerobern können.

Dazu wird es auch einen Launch-Event geben. In den Räumen von Zeit-Online in Berlin diskutieren wir am kommenden Donnerstag ab 19:00 Uhr über den größten Überwachungsskandal in der Geschichte der Menschheit, was wir daraus lernen können und wie wir als Gesellschaft darauf reagieren müssen.

Die Moderation übernimmt Kai Biermann von Zeit-Online (und Neusprech.org).

Es diskutieren:

  • Annette Mühlberg (ver.di Bundesverwaltung)
  • Anne Roth (Bloggerin, Netzaktivistin, Mitarbeiterin von Tactical Tech)
  • Jan Schallaböck (Datenschützer, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe zu Datenschutztechnologien der ISO/IEC)
  • Markus Beckedahl (netzpolitik.org)

Der Eintritt ist frei. Zeit-Online Askanischer Platz 1 in 10963 Berlin. Das liegt nahe S-Anhalter Bahnhof. Einen Stream wird es nicht geben, wir zeichnen aber vielleicht auf.

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November 01 2013

Dienstag in Berlin: Der 18. netzpolitische Abend der Digiges

Am kommenden Dienstag, den 5. November, findet in Berlin der 18. Netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. statt. Vorträge gibt es u.a. von:

– Benjamin Bergemann spricht über den Ausgang der Datenschutzabstimmung im federführenden Innenausschuss des Europäischen Parlaments und stellt vor, wie es mit der Verordnung weitergeht.

– Stefan Heumann (Stiftung Neue Verantwortung) wird über die vergleichende Studie zu den Geheimdienstgesetzen der USA, Großbritanniens und Deutschlands berichten, die er gemeinsam mit Ben Scott verfasst hat.

Einlass ist wie immer ab 19:00 Uhr, Start der Vorträge nach 20 Uhr. Auch diesmal gibt es wieder einen Livestream unter c-base.org und später die Aufzeichnung im Netz.

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October 22 2013

Stille SMS: Land Berlin hat ein paar Zahlen gefunden

Wir versuchen hier ja seit längerem, ein besseres Bild vom Ausmaß der Verwendung von Überwachungsmethoden in Berlin zu bekommen. Beispielsweise wissen wir ungefähr, welche Datenmengen durch die Abteilung Polizeilicher Staatsschutz des Berliner Landeskriminalamtes eingeholt werden und wie oft Funkzellenabfragen (FZA) durchgeführt werden.

Was bisher fehlte waren Daten zur Verwendung “stiller SMS”, die von Ermittlungsbehörden verschickt werden, um das Handy einer Person zur Kommunikation mit dem nächstgelegenen Mobilfunkmasten zu zwingen und darüber den Standort weiterzugeben. Angezeigt werden sie dem Betroffenen nicht. In der Vergangenheit waren stille SMS Gegenstand mehrerer parlamentarischer Anfragen im Berliner Abgeordnetenhaus, deren Beantwortungen meist wenig befriedigend waren.

So hat die vor wenigen Monaten verstorbene Abgeordnete Marion Seelig (Linke) Anfang November 2011 nachgefragt, in wie vielen Fällen und in welchem Umfang FZA und stille SMS Anwendung finden. Vier Monate später wurde ihr von Innensenator Henkel (CDU) geantwortet:

Die Einzelmaßnahme „Stille SMS“ wird für polizeistatistische Zwecke nicht erhoben.

Der Abgeordnete Christopher Lauer (Piraten) hat dieselbe Frage vor kurzem erneut gestellt und nach aufgeschlüsselten Daten bis zurück ins Jahr 2006 gefragt. Mittlerweile wurde nochmal genauer nachgeschaut:

Aufgrund der zurückliegenden Thematisierung und Forderung nach mehr Transparenz hat die Polizei Berlin das nachfolgende Mengengerüst über Abrechnungsunterlagen für diesen Dienst abgeleitet.

Ergebnis: 2012 wurden 145.666 stille SMS verschickt. Diese Marke wird 2013 wohl übertroffen, im ersten Halbjahr sollen es schon 122.098 gewesen sein.

stille_sms_berlin

In der Pressemitteilung kommentiert Lauer:

Frappierend ist, dass in den Jahren in denen der Polizei die Vorratsdatenspeicherung zur Verfügung stand, deutlich weniger Stille SMS versandt worden sind.

Die Berliner Polizei übertrifft damit übrigens die in Hamburg, die es 2012 auf 137.522 “Ortungsimpulse” brachte, wie die dortige Linksfraktion herausfand (wobei es dort allerdings auch weniger kriminelle Handys gibt). NRW schafft aber mehr.

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October 02 2013

IS4CWN: Konferenz für Wireless Community Networks in Berlin

logo3In Berlins c-base findet von Mittwoch bis Freitag das “International Summit for Wireless community Networks” statt – wir hatten dazu schonmal etwas geschrieben. Gerade hielten Sascha Meinrath, Direktor des Open Technology Institutes und der Berliner Staatssekretär Björn Böhning die Keynotes. IS4CWN bietet Aktivisten, Hackern, Techies, NGOs und allen anderen Interessierten und Involvierten in Community Wireless Networks eine Plattform zum netzwerken, austauschen und fachsimpeln. Wir berichten für euch an dieser Stelle etwas darüber.

Keynote – Sascha Meinrath

Sascha Meinrath erzählte davon, wie seine persönliche Arbeit in und für Community Wireless Networks vor nun 13 Jahren in den USA startete. Als damaliger Psychologie-Student an der University of Illinois at Urbana–Champaign startete er ein kleines Wifi-Projekt. Interessant ist, dass Meinrath davon überzeugt ist, dass für den Erfolg von CWNs es nicht nur reicht tolle Technik zu entwickeln und rechtliche Hürden zu ebnen – seiner Meinung nach viel entscheidender ist es den Kern der Sache zu erkennen: Soziale Beziehungen, Mitgefühl, Reflexion. Das sollte in Meinraths Augen der Grundstein jeglicher Anstrengungen sein.

 

Session: Community Organizing and Alternative Business Models (Bart Braem, Russell Senior)

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September 18 2013

Heute bis Freitag in Berlin: 8. Internationale Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten

2013_ICIC_Webbanner_351x90Vom 18. bis zum 20. September 2013 findet in Berlin die 8. Internationale Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten (ICIC 2013) statt, die der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, gemeinsam mit dem Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Alexander Dix, ausrichtet.

Auf der Webseitem gibt es ein Programm und bei Alex.TV einen Stream. Der Twitter-Account ist @icic2013, Hashtag #ICIC2013.

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September 14 2013

OER – Konferenz zu freien Bildungsmaterialien dieses Wochenende in Berlin

300px-OER_Programm_web-TitelDieses Wochenende findet in Berlin die OER (Open Educational Resources) Konferenz statt. Idee des ganzen ist, die verschiedensten Akteure aus dem Feld zusammenzubringen – ganz gleich, ob Akademikerin, Lehrerin, Aktivistin oder einfach nur interessierte Bürgerin. Veranstaltet und unterstützt wird das ganze durch die deutsche UNESCO-Kommission (Schirmherrschaft), mabb, creative commons, Co:llaboratory und werkstatt.bpb.de.

Zu den Themenbereichen gehören: OER in Gesellschaft, Politik und in anderen Ländern. OER in Praxis, Projekten und Forschung. Anleitungen, Tipps & Tricks zu OER. Natürlich auch Qualität und Zugänglichkeit von OER. Und letztlich die leidige Frage der Finanzierung und Rahmenbedingungen.

Hier gehts zum Livestream. Hier findet ihr das Programm.

Wir sind für euch vor Ort und werden ein bisschen berichten, was sich so tut.

 

Diskussionsrunde: “Brauchen wir die Hochschule noch, wenn alle Bildung ‘open’ ist?”

Mit Philipp Schmidt, Martin Lindner und Claudia Bremer.

Link zum Protokoll auf Etherpad.

Vortrag: CC, freies Wissen und kommerzielle Nutzung – Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung “nicht-kommerziell – NC”

Von Dr. Paul Klimpel (iRights.Lab)

Link zum Protokoll auf Etherpad.

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September 08 2013

“Freiheit statt Angst” mit zehntausenden Leuten auf der Straße in Berlin

Bei schönstem Wetter (Petrus ist immer noch Datenschützer!) fand diesen Samstag wieder die “Freiheit statt Angst“-Demonstration in Berlin statt.

Foto: Mike Herbst, CC BY-NC

Foto: Mike Herbst, CC BY-NC

Nach Angaben von Veranstaltern und diversen Medienberichten waren ca. 20.000 Menschen gekommen, um gegen private und staatliche Überwachung zu demonstrieren. Das Bündnis, dem von CCC bis Gewerkschaften, von Verbraucherschützern bis Digitale Gesellschaft, von linken Antifas bis zu den Jungliberalen mal wieder viele Gruppen und auch Parteien angehörten, erklärte zum Abschluss unter anderem:

“Nur eine Diktatur braucht Zensur”, “Anonymität ist kein Verbrechen” oder “Pressefreiheit braucht Informationsschutz” – in fantasievollen Kostümen, mit kreativen Transparenten und markigen Sprüchen protestieren die Menschen in Berlin friedlich gegen die Schnüffelpraktiken der NSA, gegen die andauernde Verletzung ihrer Privatsphäre und gegen die beharrliche Untätigkeit der Regierung Merkel. “Wir sind heute hier, weil wir nicht hinnehmen, so dreist belogen zu werden. Weil wir nicht hinnehmen, dass die Geheimdienste alle bespitzeln. Weil wir nicht hinnehmen, dass das Internet nur noch zum Überwachen und Geldverdienen da ist, ” bringt es die Netzaktivistin und Bloggerin Anne Roth auf den Punkt.

Die volle Pressemitteilung und die Texte der Reden gibt es unter blog.freiheitstattangst.de. Die beeindruckende Rede von Anne Roth, die den Anwesenden ins Stammbuch schrieb, dass man mit “haben wir ja schon immer gewusst” nichts ändert, ist bereits als Video verfügbar:

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August 20 2013

31.8. in Berlin: Das 3. Torstraßen Festival

tsf_flyerAm Samstag, den 31. August 2013 findet das 3. Torstraßen Festival von 14:00 – 22:00 Uhr in Berlin-Mitte statt. Mehr als 30 Musikacts treten in zehn Locations an. Eine Karte mit allen Locations findet sich hier. Am Festivaltag gibt es in allen teilnehmenden Veranstaltungsorten Tickets zum Abendkassenpreis von 15 Euro, vorab auch schon zum Vorverkaufspreis von 12 Euro im St. Oberholz oder bei KOKA36.

Bereits am 30.8. gibt es um 20 Uhr im Ackerstadtpalast eine Diskussionsrunde zum Thema “Wie steht es eigentlich um die Musikkultur in Berlin-Mitte?” Hier ist der Trailer zum Torstraßen Festival 2013:

Torstraßen Festival 2013 from Torstraßen Festival on Vimeo.

Was das mit Netzpolitik zu tun hat? Das Torstraßen Festival wird einige Türen weiter von newthinking organisiert und findet rund um unser Büro statt. Einige von uns sind auch in der Durchführung vor Ort beteiligt und Ihr könnt uns dort treffen.

In einem Soundposter kann man sich viele Bands vorab anhören:


Watch this soundposter in full size.

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August 13 2013

Heute: Neun Jahre netzpolitik.org in der c-base

Kleiner Reminder: Heute Abend feiern wir den neunten Geburtstag von netzpolitik.org in der c-base in Berlin und im Stream auf c-base.org. Es gibt kurze Talks von Andre und mir zu den aktuellen Entwicklungen rund ums Blog und unseren Lieblings-Themen und dann wird Elisabteh Stark über die US-Netzbewegung zwischen #SOPA und #stopwatchingus berichten. Die Videos packen wir anschließend online.

Eintritt ist frei, es wird gegrillt und eine Anmeldung braucht man nicht. Einlass ist ab 19 Uhr, die Talks beginnen 20:15 Uhr und das Barbeque kommt danach.

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August 11 2013

Dienstag: Heiligenprozession für Datensicherheit

Das Berliner Künstlerduo Various & Gould lädt am kommenden Dienstag Nachmittag zu einer “Heiligenprozession für Datensicherheit und den Erhalt irdischer Freiheit und alternativer Kultur!” unter dem Motto #HolyHelpers – Gesegneter Protest!” ein. Eine Zwischenstation der Prozession wird auch die Baustelle des Bundesnachrichtendienstes in Berlin-Mitte sein.

Das Berliner Künstlerduo Various & Gould ruft auf zur ersten Berliner Sankt-Nimmerleins-Prozession am 13. August 2013 um 14:30 Uhr! Bei dieser Kunstaktion werden vier Plakatfiguren aus ihrer Serie der Modernen Heiligen den öffentlichen Umzug begleiten und feierlich an passenden Orten platziert.

Aufruf:
“Konfrontiert mit den täglichen Offenbarungen im Überwachungs-Inferno könnte man doch glatt vom Glauben abfallen! Aber nicht mit uns! Lasset uns mutig sein und unverzagt, denn es gibt Hoffnung!

Wer könnte uns armen Seelen in dieser Not besser beistehen, als Santa Data, die Hüterin der Kabel und Geräte? Möge sie ihre Hand fortan schützend über unsere Cloud halten!

Kommet also am Dienstag, den 13. August in Scharen und begleitet uns in der friedlichen und fröhlichen Prozession, wenn wir vier Moderne Heilige an wichtige Berliner Orte tragen! Es sind Orte wie die Baustelle des BND und das ehemalige Tacheles, Orte an denen die Menschen verzweifeln und dringend der Hilfe von oben bedürfen!

Lasset uns also – angeführt vom ehrwürdigen Master of Ceremonies Yaneq – fromme Lieder anstimmen und gemeinsam mit Santa Pharma, Santa Data, Sankt Abuso und Sankt Gentrifizian lospilgern, um Hoffnung in die Stadt zu bringen!”

Various & Gould

P.S. Auch Atheisten und Freidenker_innen sind natürlich willkommen ;-)

Fakten:

Treffpunkt und Uhrzeit:
Dienstag, 13. August 2013 um 14:30 Uhr
Vor Open Walls Gallery / Stattbad
Gerichtstraße 65, 13347 Berlin
(Nähe U- und S-Bahnhof Wedding)

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August 09 2013

Handy-Polizei-Kontrolle von Andreas Baum hat kein juristisches Nachspiel

Vor zwei Wochen hatten wir darüber berichtet, dass der Berliner Piraten-Abgeordnete Andreas Baum in Berlin von der Polizei kontrolliert und dabei wurde sein Handy offlinedurchsucht wurde. Er schilderte in einem Interview mit uns, was genau passiert war. Baum erstattete Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Polizei. Aber das wird nicht weiter verfolgt, weil alles rechtlich in Ordnung war, da das Smartphone im Moment der Übergabe an die Polizei nicht durch eine PIN geschützt war: Handykontrolle bei Piraten-Politiker Andreas Baum bleibt folgenlos.

Diese überprüfte den Vorgang unter anderem mit Blick auf Paragraf 202a des Strafgesetzbuches, in dem es um das „Ausspähen von Daten“ geht. Dort heißt es: Daten im Sinne des Paragrafen seien nur solche, „die elektronisch, magnetisch oder sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden“. Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft, sagte am Donnerstag: Im aktuellen Fall habe der Beamte wohl keine deutliche Sicherung überwunden, um an Baums SMS zu gelangen, also etwa die Passwörter geknackt. „Nicht alles, was unschön ist, muss strafbar sein“, sagte Steltner.

Der Innenausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus soll sich jetzt mit der Angelegenheit beschäftigen.

Goldene Regel, wenn ein Polizist Euer Smartphone untersuchen möchte: Nein sagen.

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August 07 2013

Kommenden Dienstag: Wir feiern neun Jahre netzpolitik.org

Am Wochenende feiert unser Blog in seiner jetzigen Form zum neunten Mal Geburtstag. Das wollen wir feiern und laden Euch deshalb für den kommenden Dienstag, den 13. August um 19 Uhr in die c-base in Berlin ein. Damit das nicht so langweilig wird, gibt es zu Beginn um 20 Uhr etwas Vortragsprogramm und anschließend grillen wir vor der Tür an der Spree. Der Wetterbericht sagt gerade 22 Grad und für den Tag etwas Regen. Das wird sicher noch besser.

Wahrscheinlich werde ich am Anfang etwas zur Entstehungsgeschichte und dem aktuellen Stand von netzpolitik.org erzählen und dann freue ich mich, dass Elizabeth Stark zu Besuch in Berlin ist. Elizabeth ist eine Netzaktivistin aus den USA, die an Stanford und Yale netzpolitischee Themen unterrichtet hat und eine der treibenden Kräfte hinter der Anti-SOPA-PIPA-Bewegung war. Sie wird darüber reden, wie die US-Bewegung entstanden ist, wer die unterschiedlichen Player sind, wie sie zusammen arbeiten, welche Strategien und Taktiken sie angewendet haben und vor allem, was die nächsten Schritte sein werden.

Beim anschließenden Grillen denken wir selbstverständlich auch an Vegetarier. Die große Party gibt es dann im kommenden Jahr zum zehnten Bestehen.

Die Veranstaltung wird gestreamt und Ihr findet den Stream ab 20 Uhr / 20:15 Uhr unter c-base.org und anschließend im Netz.

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15. Digiges-Abend: Jillian C. York über NSA-Überwachung

Gestern fand in der c-base in Berlin der 15. netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. statt. Da der Hauptprogrammpunkt aus Grillen bestand, gab es diesmal nur einen Vortrag, dafür etwas länger. Jillian C. York, ,Direktorin für internationale Meinungsfreiheit bei der Electronic Frontier Foundation (EFF) war zu Besuch und erzählte, die der NSA-Überwachungsskandal in den USA abläuft und was die EFF macht. Hier ist das Video:

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July 29 2013

1. Großer BND-Spaziergang findet trotz Regenrisiko statt

bnd_demo6Wir haben heute mit dem Titel “No Risk, No Fun – Geheimdienste hautnah erleben” und dem Motto “Gesundheit, Bewegung, Grundrechte schützen” um 19 Uhr zum 1. Großer BND-Spaziergang in Berlin eingeladen. Trotz Regenrisiko werden wir es wagen, die BND-Baustelle zu besuchen und auf dem langen Marsch am Zaun vorbei eine Auftaktveranstaltung, eine Zwischen- und eine Abschlußkundgebung zu veranstalten. Dafür fällt dann wohl das anschließende Picknick aus, was aber eh nicht vom Demonstrationsrecht gedeckt war (wobei die Polizei auch nichts dagegen hat, wenn man sich nach Abschluß des anstrengenden Spazierganges auf die Erde setzt).

Startpunkt ist um 19 Uhr Chausseestraße / Ecke Wöhlertstraße. Kommt pünktlich, die Strecke ist nicht lang und vielleicht haben wir Glück und es regnet nicht. Sonst einfach einen Regenschirm mitbringen.

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