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May 09 2013

Not in my country: Whistleblowing-Seite für Studierende in Uganda und Kenia

15 Uni-Absolventinnen und Absolventen aus Uganda haben eine Whistleblowing-Seite eingerichtet, mithilfe derer unangemessenes Verhalten von Hochschulpersonal sowie Korruptionsvorfälle beleuchtet werden sollen. Unter dem Motto “Not In My Country” können auf der Seite Studierende aus Ugangda und mittlerweile auch Kenia anonym die Leistung ihrer Lehrenden bewerten, positiv wie negativ, und Korruptionsfälle melden. Einer der Gründer der Seite (alle wollen anonym bleiben) sagte laut Daily Nation, dass die Studierenden sich oftmals nicht trauen, Vorfälle zu melden – eine Gründerin aus Kenia sagt, der Betreuer ihrer Abschlussarbeit verzögerte diese, nachdem sie nicht mit ihm schlafen wollte.

The founders say that the creation of the local chapter of notinmycountry.org was inspired by a statement made by former US secretary of state Hillary Clinton when she visited Kenya in 2009. Clinton said then: “I think there’s an opportunity for young people and for civil society to use modern technology to run corruption watches and reporting. Young people should use interactive media to report real-time allegations of corruption.”


Eine weitere Inspiration war der ehemalige kenianische Staatssekretär und Aktivist gegen Korruption John Githongo, der davon ausging, dass Korruption nicht von oben zu bekämpfen sei, sondern dass dieser Kampf von der Basis ausgehen muss. Die Seite richte sich an Studentinnen und Studenten, da diese irgendwann machtvolle Positionen innehaben werden:

Corruption is so pervasive in Kenya that it has created a generation that is unable to change. The values and life of university students, on the other hand, are still forming. If students learn at university that they can buy their grades and bypass bureaucracy by selling their bodies, the resulting cynicism will persist into their future careers.

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July 24 2012

FoeBuD braucht Studentenausweise und Mensakarten für Forschungsprojekt

An den meisten Universitäten bekommt man mittlerweile kleine Plastikkarten mit integriertem RFID-Chip als Studentenausweis oder Mensakarte. Die Unis nennen die Technik aber nur ungerne beim Namen und versuchen den Chips andere Bezeichnungen zu geben (z.B. Mifare-Chip) oder die Vorteile der kontaktlos verwendbaren Karten herauszustellen. An der kontaktlosen Verwendbarkeit kann man den Einsatz von RFID-Chips erkennen.

Wie weit es dabei mit dem Datenschutz her ist, möchte der FoeBuD in einem Forschungsprojekt herausfinden. Dazu braucht er Studentenausweise und Mensakarten von möglichst vielen Universitäten. Also schickt eure Karten – ausreichend frankiert – an den FoeBuD:

Wir freuen uns über alle Einsendungen. Schreibt bitte die Hochschule dazu und welche Funktionen mit der Karte genutzt werden können. Auch wer seine Karte nur für ein, zwei Wochen entbehren kann, kann sie uns schicken. Die Karten werden nicht verändert oder beschädigt und wir senden sie hinterher natürlich zurück. Die Aktion läuft bis Ende Oktober 2012.

Die Adresse zum Einsenden der Karten ist:
FoeBuD e.V., RFID-Forschungsprojekt, Marktstraße 18, 33602 Bielefeld

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