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February 27 2014

December 03 2013

Umfrage: Was ist Internet-/Netzpolitik?

Das Internet als Gegenstand politischer Regulierung (aka Netzpolitik/Internetpolitik) ist schon lange keine Nerd-Angelegenheit mehr. Irgendwie ist das Thema groß geworden. Wie das genau passiert ist und noch viele weitere Fragen will die Forschungsgruppe Politikfeld Internet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) beantworten.

Die Forschungslücke, die die Wissenschaftler schließen wollen: Es gibt zwar immer mehr Einzelfallanalysen zu verschiedenen netzpolitischen Themen, aber wenig systematische Aussagen zur Entstehung des (Politik)feldes Netzpolitik an sich.

Als ersten Schritt will man das “Feld vermessen“. Dabei könnt ihr helfen, indem ihr euch 3 Minuten Zeit für die kurze Umfrage “Was ist Internet-/Netzpolitik?” nehmt.

Disclaimer: Ich bin studentischer Mitarbeiter des Forschungsprojekts.

Foto: barnoid. Lizenz: Creative Commons BY-SA 2.0.

Wir wollen netzpolitik.org weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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November 21 2013

US Amerikaner: Snowden hätte nichts veröffentlichen sollen, aber die NSA geht zu weit.

NSA-Surveillance

Quelle: TheLaw.tv

Laut einer neuen Umfrage der Washington Post und ABC News verhalten sich US Bürgerinnen und Bürger – mal wieder – etwas widersprüchlich. So widersprechen 52% der Art und Weise, wie US Präsident Obama mit dem NSA Skandal umgeht. 46% der Befragten denken, dass die NSA mit ihrer Überwachung zu weit geht – gegenüber 47%, für die es mindestens in Ordnung ist. Jedoch glauben 48%, dass die NSA widerrechtlich in die Privatsphäre von US Bürgern eindringt. In Bezug auf ausländische Bürger empfinden dies jedoch lediglich 27%. Und zu guter letzt sind 60% der Meinung, dass Snowdens Enthüllungen die Sicherheit der USA gefährden. 52% unterstützen, dass er wegen eines Verbrechens angeklagt wird und 55% sind der Überzeugung, dass es falsch war, was er getan hat.

Letztlich zeigt dies vor allem, dass wir die Debatte weiterführen müssen und noch einen langen Weg vor uns haben.

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August 12 2013

Umfrage: Verändern Pseudonyme Partizipationsverhalten auf Petitionsplattform?

Seit einem Jahr kann auf der ePetitionsplattform des Deutschen Bundestages auch pseudonym mitgezeichnet werden. Rechts- und Sozialwissenschaftler des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung untersuchen jetzt die Frage: Hat diese Abkehr vom Klarnamenzwang das Partizipationsverhalten der Nutzer verändert?

Wir versuchen diese Frage durch die Auswertung eines (anonymisierten) Datensatzes aller Petitionen sei 2008 zu beantworten, führen zugleich aber auch eine Online-Umfrage unter Nutzer/innen der Plattform durch. Dadurch erhoffen wir uns weitergehende Informationen über die Nutzungsmuster, die Gründe für das Einstellen oder Zeichnen von Petitionen, und auch generelle Einstellungen zu politischer Partizipation on- und offline. [Projektseite] An der Umfrage können alle Personen teilnehmen, die die Petitionsplattform des Deutschen Bundestags schon einmal genutzt haben, egal ob durch das Einstellen einer oder mehrerer Petitionen, durch das Zeichnen von Petitionen oder “nur” das sich Informieren und Diskutieren in den Foren. Die Beantwortung dauert etwa 10 Minuten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst 2013 veröffentlicht. Hier geht es zur Umfrage und zu weiteren Informationen.

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July 30 2013

USA: Anti-Terror Gesetze gehen den Bürgern zum ersten Mal zu weit

UntitledEine neue Meinungsumfrage des Pew Research Center for the People & the Press fand heraus, dass US Amerikaner – zum ersten Mal seit Beginn der Umfragereihe vor fast 10 Jahren – überzeugt sind, dass Bürgerrechte durch die Anti-Terror Gesetze der USA zu sehr eingeschränkt würden. Die Telefonumfrage wurde unter 1480 US Amerikanern, verteilt über alle Bundesstaaten, durchgeführt. So waren 56% der Befragten der Meinung, dass Gerichte den staatlichen Überwachungsprogrammen keine adäquaten Schranken bieten. 70% sind der Überzeugung, dass die gesammelten Daten auch für andere Zwecke, als lediglich zur Terrorbekämpfung genutzt werden. Und rund 63% glauben, dass nicht nur Meta-Daten analysiert werden, sondern der tatsächliche Inhalt betroffen sei. Allerdings stimmt die Hälfte der Befragten dem Überwachungsprogramm trotzdem grundsätzlich zu.

Von den 70% der Befragten, die überzeugt sind, dass die gesammelten Daten nicht nur zur Terror-Bekämpfung genutzt werden, denken 19%, dass die Daten aus Neugierde und zur Kontrolle gesammelt werden. Etwa 16% denken, dass es zur Verbrechensaufdeckung benutzt wird und wiederum 13% sehen den Grund in einer politischen Agenda. Wenig überraschend ist, dass 60% der jüngeren Leute, zwischen 18 und 29, glauben, dass Anti-Terror Gesetze zu weit gingen und Bürgerrechte zu sehr einschränken.

Interessanterweise gab es gar keine Einigkeit über die Frage, ob Medien über geheime Überwachungsprogramme zur Terrorbekämpfung berichten sollten, oder nicht. Hier waren jeweils 47% der befragten Bürger dafür bzw. dagegen – eine ähnliche Spaltung gab es schon bei der Umfrage 2006. Gleichzeitig war die Mehrheit der Bürger (56%) der Meinung, dass die Regierung zu wenig selbstständig preisgibt.

govtIm Zuge der Meinungsumfrage wurde außerdem untersucht, inwieweit die Fragestellung eine Rolle spielt. So wurde analysiert, ob es zu unterschiedlichen Antworten führt, wenn man (nicht) erwähnt, dass die Überwachung zur Terrorbekämpfung stattfindet, mit Richterbeschluss und lediglich Meta-Daten gespeichert werden. Am Ende kam folgende Abstufung heraus, die darlegt, dass die wenigsten Bürger einer unspezifischen, umfassenden Datenspeicherung und -analyse zustimmen würden.

Die Umfrage des Pew research Centers ist insofern ein kleiner Lichtblick, da sie zeigt, dass auch unter den US Amerikanern mittlerweile ein Umdenken stattfindet und umfassende Telekommunikations-Überwachung nicht mehr per se hingenommen wird. Dies ist wichtig, da uns so langfristig vielleicht das gleiche Kunststück, wie bei ACTA gelingt – die Mobilisierung der Zivilgesellschaft im Protest gegen falsche Gesetze und Abkommen. Im Falle der globalen Telekommunikations-Überwachung durch Geheimdienste wird dies allerdings ein wesentlich schwierigeres Unterfangen werden, da es nicht nur um ein internationales Abkommen sondern um ein Geflecht aus Institutionen, Gesetzen und ideologischen Überzeugungen geht.

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Jung & Naiv – Straßenumfrage: Was protestierst du denn gegen Überwachung?

Ich konnte es nicht glauben, aber es gibt sie wirklich: Menschen, die gegen den Überwachungsstaat sind. Unfassbar, aber wahr. Ich konnte mit ein paar dieser Exoten gestern am Rande des 1. Großen BND-Spaziergangs (“Geheimdienste hautnah erleben”) bei der neuesten “Jung & Naiv” Straßenumfrage sprechen und wollte wissen: Was habt ihr denn bitte gegen Sicherheit? Warum wollt ihr nicht von Staaten überwacht werden? Wollt ihr etwa nicht sicher sein?

Alle Folgen “Jung & Naiv” gibt’s im Youtube-Kanal www.jungundnaiv.de

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August 31 2012

Umfrage: Hilf uns, netzpolitik.org besser zu machen

Bild: tup wanders. Lizenz: CC BY 2.0.

Wir sind im Moment am überlegen, wie wir dieses Blog unabhängig weiter entwickeln können. Also sowohl weiterentwickeln im Sinne von neuen Formaten und mehr Inhalten, aber auch in die Richtung, wie wir das finanzieren könnten. Seit acht Jahren gibt es netzpolitik.org, und sehr viele Menschen lesen dieses Blog jeden Monat. Leider wissen wir nur von einem Bruchteil dieser Menschen, also von Euch, wie Ihr diese Seite eigentlich wahrnehmt und lest. Daher haben wir eine Umfrage gestartet, deren Ergebnisse uns helfen soll, dieses Blog noch besser zu machen.

Bitte nehmt euch die fünf Minuten Zeit, die gut 30 Fragen zu beantworten. Nur wenn möglichst viele Menschen mitmachen, werden die Antworten auch möglichst repräsentativ. Zur Umfrage geht’s unter diesem Link oder nach dem Klick:

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July 31 2012

October 14 2011

Politbarometer: Mehrheit gegen Onlinedurchsuchungen

Das ZDF hat mit dem aktuellen Politbarometer interessante Zahlen veröffentlicht. Und zwar gibt es (zumindest momentan) eine gesellschaftliche Mehrheit gegen Onlinedurchsuchungen. 43% sind dafür, aber 52% sind dagegen! Interessant ist auch, welche Anhänger einer Partei dafür sind:

Die Piraten so knapp hinter der CDU/CSU hätte ich jetzt nicht gedacht, die FDP spart man sich wohl mittlerweile in den Balken. Liegt vielleicht auch daran, dass die Piraten, die gegen die Onlinedurchsuchung sind, kein Festnetz mehr haben und nicht angerufen werden können?

Wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären, kämen CDU/CSU auf 34%, SPD auf 30%, Grüne auf 16%, Linke und Piraten auf 6%, FDP bekäme 4%.

(Danke an Hilario)

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June 14 2011

Online-Umfrage: Verbraucher und Datenschutz

Hier geht es zu einer Umfrage rund um Datenschutz:

Der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Universität Kassel führen gemeinsam eine Befragung von Verbrauchern zum Thema Datenschutz im Internet durch. Wie gehen die Nutzer mit den eigenen Daten um, wissen sie über ihre Rechte Bescheid? Wie kompetent sind die Nutzer, wenn es um technische Fragen geht? Ziel der Befragung ist, aus den Antworten konkrete Empfehlungen für die weitere zielgruppenorientierte Arbeit der Verbraucherzentralen abzuleiten.

Die Umfrage geht bis 30. Juni. Ich hab rund 10 Minuten zum ausfüllen benötigt.

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