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August 10 2013

Technoviking-Prozess geht in zweite Runde

Nach dem erstinstanzlichen Urteil im sogenannten Technoviking-Prozess hatte es zunächst so ausgesehen, als wäre damit zumindest die gerichtliche Auseinandersetzung rund um das zum Internet-Meme gewordene YouTube-Video beendet. Der Künstler Matthias Fritsch, der das ursprüngliche Video auf YouTube hochgeladen hatte, wollte das Urteil akzeptieren und plante einen Dokumentarfilm über Fall und Prozess (siehe “Interview zum erstinstanzlichen Urteil im Technoviking-Prozess [Update]” sowie YouTube-Embed zur Crowdfunding-Kampagne).

In einem Update seiner Stellungnahme hat Matthias Fritsch jetzt jedoch bekannt gegeben, dass mittlerweile von Seiten des unfreiwilligen Technoviking-Darstellers Berufung gegen das Urteil eingelegt worden ist:

Inzwischen steht fest, dass der Kläger noch nicht zufrieden mit dem aktuellen Urteil ist und er in Berufung vor das Berliner Kammergericht geht. Mit Sicherheit werden wesentlich mehr Kosten auf beiden Seiten entstehen.

Details aus der Berufungsbegründung – also ob vor allem um die Höhe des Entschädigungsbetrags oder um weitreichendere Unterlassungserklärungen geht – sind noch nicht bekannt.

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