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January 28 2014

“This Is Not a Conspiracy Theory”

Kirby Ferguson, der Kopf hinter der urheberrechtskritischen Dokumentation Everything Is A Remix (Teil 1, Teil 2, Teil 3 & Teil 4 können alle auf Youtube eingesehen werden) hat nun sein neues Projekt angekündigt, dessen erste Episode frei auf Youtube verfügbar ist: This Is Not a Conspiracy Theory.

Die kommenden Beiträge werden über den Indie-Filmdistributionsdienst VHX veröffentlicht, auf dem die Serie DRM-frei zum Kauf angeboten werden wird.

In seinem neuen Werk wird sich Ferguson erneut mit einem Kulturphänomen beschäftigen, welches nicht direkt mit dem Internet zusammen hängt, allerdings durch dieses sichtbarer wird: Der politischen Verschwörungstheorie und dem Versuch, die Strukturen und Technologien, die unsere Leben beeinflussen, nachvollziehen zu können. Konzentrieren tut er sich dabei vor allem auf Verschwörungstheorien in der englischsprachigen Öffentlichkeit, wie dem Attentat auf John F. Kennedy oder der Mondlandung, und auf die Rolle, die Informationstechnologien in ihrer Entstehung und Verbreitung spielen.

Vor dem Spiegel der zeitgleich ablaufenden Veränderungen im Vertrauensverhältnis Öffentlichkeit-Staat und der fortschreitenden Technologisierung des Alltags versucht er zu dokumentieren, wie Verschwörungstheorien funktionieren, welche Vorannahmen sie benötigen und was sie darüber aussagen, wie wir die komplexen Zusammenhänge unserer Welt verarbeiten. Wir sind gespannt!

Wir wollen netzpolitik weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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August 20 2012

Konferenz: Zugang gestalten!

Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe

Öffentlich finanzierte Archive, Museen und Bibliotheken sind wichtige Hüter des kulturellen Erbes. Aber wie gestalten sie den Zugang zu den Schätzen, die dort erschlossen, restauriert und bewahrt werden? Heißt „freier Zugang“ auch „kostenfreier Zugang“? Wie ändern sich im Informationszeitalter Anforderungen und Selbstverständnis von Gedächtnisinstitutionen? Welche Rolle spielen partizipative Initiativen wie Wikipedia; welche Bedeutung hat die Privatwirtschaft? Warum wird beim Zugang zum kulturellen Erbe oft in kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzungen unterschieden? Wie berechtigt ist diese Unterscheidung? Welche Verantwortung haben Gedächtnisinstitutionen, wenn sie den Zugang zum kulturellen Erbe gestalten? Wächst die Verantwortung mit der Menge dessen, was dem kulturellen Erbe zugerechnet wird? Welche Verantwortung ist mit dem leichteren Zugang verbunden?

Die Internationale Konferenz „Zugang gestalten!“ am 22. und 23. Oktober 2012 im Jüdischen Museum in Berlin will die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten beim Zugang zum kulturellen Erbe aufzeigen und die damit in Zusammenhang stehenden Fragen öffentlich mit Fachleuten aus Kultur, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutieren.

Weitere Informationen zu Konzept und Programm sowie zur Anfahrt und Anmeldung auf der Konferenzwebseite: www.zugang-gestalten.de.

Veranstalter: Jüdisches Museum BerlinInternet & Gesellschaft Co:llaboratoryiRightsLab Kultur, Open Knowledge Foundation DeutschlandStiftung Preußischer KulturbesitzWikimedia Deutschland

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