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February 05 2014

GCHQ ging mit Donnergrollen gegen Anonymous vor (Update: Reaktion)

NBC News hat heute ein weiteres Dokument aus den Snowden-Leaks veröffentlicht, das zeigt wie eine eigens dafür eingerichtete Abteilung des GCHQ Anonymous attackierte. Zuvor war selbst die Existenz dieser zuständigen Abteilung unbekannt, die sich Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG) nennt.

Ziel der Einheit war es, die Kommunikation von Anonymous zu unterbrechen, die primär in IRC-Channels vonstatten ging. Dafür griffen die Geheimdienstler auf drei verschiedene Mittel zurück.

Ironischerweise auch mit einem, auf das das Kollektiv selbst gern zurückgriff – Denial-of-Service-Angriffen. Die PowerPoint-Folien, die 2012 auf einer geheimen Konferenz vorgestellt wurden, zeigen einen Chatausschnitt nach der Aktion namens “Rolling Thunder”, in dem ein Teilnehmer berichtet, sich die letzten 30 Stunden nicht verbunden haben zu können.

Ein weiteres Standbein der Unterwanderung von Anonymous war der Angriff von aktiven Einzelpersonen durch HUMINT – Human Intelligence. Es werden zwei Beispieloperationen demonstriert, mit den Nutzern GZero und und p0ke. Die Ziele wurden in einen Dialog verwickelt, bis konkrete Beweise für illegale Vorhaben vorlagen und sie anhand der Informationen, die über sie gesammelt wurden, identifiziert werden konnten. Der Erfolg im Fall GZero wird kurz zusammengefasst:

Anklage, Arrest, Verurteilung

Zuletzt griffen die Agenten noch auf “Information Operations” zurück. Die Slides sind in dieser Hinsicht redigiert, aber laut NBC News wurden dabei Mitglieder gezielt über Twitter, Mail, Instant Messenger oder Skype kontaktiert und mit folgendem Hinweis eingeschüchtert:

DDOS und Hacking sind illegal, bitte hör damit auf und lass es sein.

Die Zahlen, die GCHQ zum Erfolg dieser simplen Maßnahme liefert, sind überraschend hoch: 80% der Kontaktierten seien einen Monat später nicht mehr in den IRC-Channels aufgetaucht. Wie hoch die normale Fluktuation von eher losen Mitgliedern in den Channels ist, erfährt man an dieser Stelle leider nicht.

Am Ende wird auch noch betont, dass der “Schlüssel zum Erfolg” bei der Initiative gegen den Hacktivismus die Teamarbeit von SIGINT (Signal Intelligence), JTRIG, CDO (Cyber Defense Operations) und INOC (Internet Operations Centre) war.

Und ratet mal, was GCHQ in einer Stellungnahme gegenüber NBC zu der Sache sagt – Überraschung!

All unsere Arbeit verläuft in einem engem Rechtsrahmen, der sicherstellt, dass unsere Aktivitäten autorisiert, notwendig und verhältnismäßig sind und dass es eine strenge Aufsicht gibt, einschließlich Regierungschef, Interception und Intelligence Services Commissioner und dem parlamentarischen Geheimdienstkommittee.

Was dagegen wirklich überrascht ist der Aufwand, den GCHQ betreibt, um ein loses Kollektiv von Hackern zu zerschlagen, die zwar zum Teil in Augen von Regierungen und angegriffenen Konzernen lästig sein mögen, aber fern sind von einer terroristischen Vereinigung oder sonst herangezogenen Bedrohungen für die nationale Sicherheit. Da fragt man sich eines: Hat GCHQ zu viele Personal- und Geldmittel oder sind sie einfach nur, wie der frühere Cybersicherheitsberater unter George Bush meint, “dumm”, da sie Methoden gegen Hacker anwenden, die man sich für Staaten vorbehalten sollte. Aber genau genommen sind beide Teilfragen doch rhetorisch…

Update dank eines Hinweises in den Kommentaren: Anonymous News Germany bezeichnen die Aktion als Epic Fail und meinen, Anonymous sei  ”mit Wattebäuschen beworfen” worden, was niemanden wirklich gekümmert habe.

 

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January 13 2014

Ein Jahr nach dem Tod von Aaron Swartz

CC-BY-2.0 via Flickr/quinnums

CC-BY-2.0 via Flickr/quinnums

Heute vor einem Jahr haben wir über den Selbstmord von Aaron Swartz am 11. Januar 2013 berichtet. Aaron war ein bekannter Aktivist und gehörte zu den Mitgründern von Reddit und Demand Progress. Er hatte bereits mit 14 Jahren an der Entwicklung des RSS-Standards mitgewirkt und war Stipendiat an der Harvard-Universität. Später hat er sich von der Firma hinter Reddit ausbezahlen lassen und sich vollständig dem Aktivismus gewidmet – gegen SOPA und PIPA und für Open Access und Open Goverment.

2011 kamen Probleme auf und Aaron  wurde vom MIT angeklagt – er habe sich illegal über das MIT Zugang zur Journal-Datenbank JSTOR verschafft und dort 4,8 Millionen Dokumente heruntergeladen. Ihm drohten, obwohl JSTOR keine Ansprüche mehr stellen wollte, 35 Jahre Haft und eine enorme Geldstrafe, da die Staatsanwaltschaft den Fall weiterverfolgte. Das Urteil wurde im April 2013 erwartet und es wird angenommen, dass sein Selbstmord eine Konsequenz der Anklage war.

Es gab in Folge der Ereignisse viele Nachrufe, einer der bekanntesten stammte von Cory Doctorow auf boingboing.net, der ihn nur eine Stunde nach Eintreffen der Todesnachricht bei ihm verfasste. Doch sein Tod rief auch Proteste hervor – gegen eine Welt, in der man angeklagt wird, weil man Wissen befreien und mit der Welt teilen will. Als Zeichen der Missachtung des Verhaltens des MIT, das von Aarons Eltern für seinen Tod mitverantwortlich gemacht wurde, legte Anonymous deren Netzwerk für beinahe drei Stunden lahm und ersetzte bei einer zweiten Aktion eine Instituts-Webseite durch einen Nachruf auf Aaron.

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In der Zeit nach seinem Selbstmord wurde Aarons Gesicht zu einer Verkörperung des Internetaktivisten, der versucht hat, gegen ein ungerechtes System zu kämpfen – bis ans Ende seiner Kräfte. Er wurde zum Opfer absurd restriktiver Gesetze gegen die sogenannte ‘Computerkriminalität’. Das hat viele motiviert, seinen Kampf weiterzukämpfen. Als dann im Juni die Überwachungsenthüllungen an die Öffentlichkeit kamen, verschwand seine Präsenz fast vollständig und Edward Snowden trat an die Stelle des Verfolgten und Verurteilten. Die beiden waren in ihrem Streben vereint, Informationen und Wissen zu befreien – wenn auch anderer Art. Umso wichtiger, dass wir uns ein Jahr nach seinem Tod wieder an ihn erinnern.

Die Electronic Frontier Foundation hat einen sehr schönen Erinnerungsnachruf verfasst, der uns zur Nachfolge seiner Bemühungen aufruft:

Man braucht einen gewaltigen menschlichen Geist, um sich das Scheitern der Institutionen um uns herum anzusehen – vom Zusammenbruch von angemessenen Kontrollmechanismen gegenüber der Regierung über deren Krieg gegen Whistleblower bis zu dem gewaltigen Einfluss von Unternehmen bei der Umsetzung von nutzerfeindlichen Praktiken – und dabei nicht zu verzweifeln. Aaron hat uns gezeigt, dass wir nicht verzweifeln müssen. Er hat Menschen nicht aus grenzenlosem Optimismus dazu inspiriert, große Herausforderungen anzunehmen, sondern weil er geglaubt hat, dass wir, wenn wir den ersehnten Wandel in der Welt vor Augen haben, auch mächtig genug sind, ihn wahr zu machen.

Am 11. Februar wurde von verschiedenen Organisationen, darunter auch EFF, reddit und boingboing.net, zu einem Protesttag unter dem Motto ‘The Day We Fight Back‘ gegen Massenüberwachung aufgerufen. Am Freitag davor hackte Anonymous eine Seite des MIT und ersetzte deren Inhalt mit einer Referenz auf den obigen Protest.

Um an das Wirken und die Ziele von Aaron zu erinnern wird Brian Knappenberger vermutlich noch in diesem Jahr die Dokumentation The Internet’s Own Boy veröffentlichen. Hoffentlich lässt sich damit das Andenken an Aaron Swartz erhalten. Wir haben es bitter nötig, denn erst letzte Woche wurde in den USA ein Vorschlag zur Änderung des Personal Data Privacy And Security Act eingebracht, der nicht nur die Strafen für “Hacking” erhöhen, sondern auch Hackversuche mit erfolgreichen Hacks strafrechtlich auf eine Stufe stellen würde.

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May 29 2013

Hacktivist Jeremy Hammond bekennt sich zu Hack von Stratfor: “Ich tat, was ich für richtig halte.”

Jeremy Hammond. BIld: Jim Newberry. Lizenz: Creative Commons BY-NC 3.0.

Jeremy Hammond. Bild: Jim Newberry. Lizenz: Creative Commons BY-NC 3.0.

Der politische Aktivist Jeremy Hammond hat sich schuldig bekannt, in Computer des privaten amerikanischen Think Tank Stratfor eingedrungen zu sein. Seit 15 Monaten sitzt er in Haft, nun drohen ihm 10 Jahre Gefängnis und eine Millionenstrafe. Jeremy Hammond half dabei, das Konzept des “Hacktivismus” zu verbreiten – und saß bereits wegen ähnlicher Delikte im Gefängnis.

Nach dem Sommer von LulzSec (von Forbes-Reporterin Parmy Olson als Buch aufbereitet) wurde Weihnachten 2011 der private amerikanische Think Tank “Strategic Forecasting” Stratfor aufgemacht. Unter dem Label LulzXmas drangen Hacktivisten des losen Kollektivs Anonymous in Stratfor-Server ein und kopierten E-Mails und Kreditkartendaten. Die Seite stratfor.com wurde defaced und mit dem Text des Essays Der kommende Aufstand versehen.

Die erbeuteten E-Mails wurden kurz darauf von WikiLeaks als Global Intelligence Files veröffentlicht.

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Wenig mehr als zwei Monate nach dem Hack wurde in Chicago der politische Aktivist Jeremy Hammond verhaftet. Er wurde verraten vom LulzSec-Hacker Sabu, der mit dem FBI zusammen arbeitete. Obwohl Hammond das Anonymisierungs-Netzwerk Tor verwendete, korrelierte das FBI einfach, zu welchen Zeiten sein Laptop sein WLAN verwendete mit den Zeiten, in denen sein Online-Nickname in Chatrooms war.

Nach 15 Monaten im Knast mit mehreren Wochen Isolationshaft hat Jeremy Hammond gestern zugegeben, Webseiten mit Anonymous aufgemacht zu haben, inklusive Stratfor:

Now that I have pleaded guilty it is a relief to be able to say that I did work with Anonymous to hack Stratfor, among other websites. Those others included military and police equipment suppliers, private intelligence and information security firms, and law enforcement agencies. I did this because I believe people have a right to know what governments and corporations are doing behind closed doors. I did what I believe is right.

Staatsanwalt Preet Bharara listet noch ein paar weitere Ziele:

During his guilty plea, HAMMOND also admitted his involvement in multiple additional hacks, including computer intrusions into the Federal Bureau of Investigation’s Virtual Academy, the Arizona Department of Public Safety, the Boston Police Patrolmen’s Association, and the Jefferson County, Alabama Sheriff’s Office.

Damit sieht sich Jeremy Hammond nun 10 Jahren Haft und 2,5 Millionen Dollar Strafzahlungen gegenüber. Das Urteil soll am 6. September gefällt werden.

Der 28-jährige Jeremy Hammond ist politischer Aktivist und “Hacktivist” aus Überzeugung. Bereits 2004 rief er auf der DefCon zu elektronischem zivilen Ungehorsam in Tradition des Electronic Disturbance Theater auf.

Wiederholt wurde er für Offline-Proteste verhaftet, darunter einen “Lärmprotest mit Trommeln” zum Parteitag der Republikaner, Reclaim the Streets Aktionen, einer Auseinandersetzung mit homophoben Demonstranten während der Chicago Pride Parade, dem Protestieren gegen Nazis ohne Erlaubnis und der direkten Konfrontation mit Holocaustleugner David Irving.

HackThisZine6Jeremy Hammond machte direkten politischen Aktivismus aber auch im Internet ganz praktisch. Schon 2003 gründete er HackThisSite.org, einer Diskussions- und Bildungs-Community über Computer-Sicherheit. Im Kollektiv Hackbloc beteiligte er sich unter anderem an der Erstellung der selbst herausgegebenen Zeitschrift Hack This Zine.

Im März 2005 wurde er vom FBI durchsucht, weil er die Webseite der rechten Gruppe Protest Warrior (“Fighting the left… doing it right”) aufgemacht und defaced hatte. Auch hier erbeutete er Kreditkarten-Daten und kündigte an, damit an linke Gruppen zu spenden, was aber nie passierte. Dafür erhielt er zwei Jahre Haft und musste mehr als 5.000 Dollar an Protest Warrior zahlen. Wenige Tage eh er in den Knast ging, sagte er dem Chicago Magazine:

He bragged nervously about an ongoing hack that some friends were up to against the National Socialist Movement, a neo-Nazi group he had protested in Toledo in 2005. They were scanning the group’s e-mails and files looking for evidence of hate crimes; if they found anything, they were going to publicize it. He claimed he wasn’t involved and said he wouldn’t talk more about it-with good reason. It was pretty much the same stunt that was sending him to federal prison.

In einem lesenswerten Portrait im Rolling Stone aus dem letzten Dezember sagte sein Zwillingsbruder:

“There are two paths you take after you come out of prison,” says Jason Hammond. “Some people go straight and try to achieve the American dream, and others go, ‘Fuck it, the whole idea is bullshit, as is the system that created it,’ and they go in a more radical direction. And Jeremy took that path.”

Eine Soli-Gruppe vertritt die Forderung: Free Jeremy Hammond.

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May 21 2013

Guantanamo: WLAN aus, weil Anonymous mit Angriff drohte

Das US-Militär hat in den Gefangenenlagern der Guantanamo Bay Naval Base den WLAN Zugang abgeschaltet, nachdem das lose Kollektiv Anonymous mit Angriffen gedroht hatte. Samuel House, Sprecher des Gefangenenlagers, bestätigte dies gestern als präventiven Schritt und sagte gegenüber der Associated Press (AP), dass auch der Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter von Militär-Computern aus gesperrt ist.

Letzte Woche Freitag startete Anonymous die “Operation Guantanamo”, eine Kampagne die mit “twitterstorms, email bombs and fax bombs” Aufmerksamkeit auf die Situation von Gefangenen, auf Menschenrechtsverletzungen und den Hungerstreik der Häftlinge richten soll. Anonymous habe angekündigt, die Online-Aktivitäten im Lager zu stören. Bislang ist nichts derartiges passiert und wie lange das WLAN aus bleibt, ist ebenfalls unklar.

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May 17 2013

Molly Sauter veröffentlicht Masterarbeit zu DDoS-Aktionen

Molly Sauter ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am MIT Center for Civic Media und hielt auf dem 29c3 den Vortrag: “The Ethics of Activists DDoS Actions”, in dem sie Argumente für eine Legalisierung von DDoS-Angriffen vorstellte. Nun hat sie ihre Masterarbeit veröffentlicht und befasst sich auch dort mit dem Thema DDoS: “Distributed Denial of Service Actions and the Challenge of Civil Disobedience on the Internet” (PDF). Sauter thematisiert die Geschichte und Entwicklung von DDoS Aktionen und ihre Anwendung als Werkzeug des politischen Aktivismus seit Anfang der 90er Jahre. Ihre Forschungsfrage ist, wie ziviler Ungehorsam und Aktivismus im derzeitigen Internet praktiziert werden (können).

Online, people sign petitions, investigate stories and rumors, amplify links and videos, donate money, and show their support for causes in a variety of ways. But as familiar and widely accepted activist tools—petitions, fundraisers, mass letter-writing, call-in campaigns and others—find equivalent practices in the online space, is there also room for the tactics of disruption and civil disobedience that are equally familiar from the realm of street marches, occupations, and sit-ins?

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August 30 2012

Hacktivismus: Russischer Abgeordneter fordert 15 Jahre Haft für Soli-Hack des Pussy Riot Gerichts

In Russland soll das Hacken von Regierungswebseiten wie das Besetzen von Regierungsgebäuden bestraft werden: mit bis zu 15 Jahren Haft. Das fordert der russische Abgeordnete Ruslan Gattarov. Hacktivisten hatten die Webseite des Gerichts defaced, dass Mitglieder der feministischen Punkrock-Band Pussy Riot verurteilte.

Vier Tage nach dem umstrittenen Urteil gegen die Punkband Pussy Riot wurde die Webseite des Khamovniki Gerichts aufgemacht und defaced. Unter anderem wurden Slogans wie “Freiheit für Pussy Riot” gepostet und deren neuer Song Putin Lights Up the Fires abgespielt. Außerdem gab es noch ein homo-erotisches Musik-Video des bulgarischen Sängers Azis. Laut BBC stand zudem auf Russisch: “We are American group Anonymous. We don’t forget and we don’t forgive.”

Soweit, so normal im Internet. Auch der russische Parlamentsabgeordnete und Führer der Parteiorganisation “Junge Garde” Ruslan Gattarov hält politische Hack-Aktionen dieser Art für vergleichbar mit Offline-Aktionen. Nur, dass er Website-Hacks mit dem illegalen Besetzen von Regierungsgebäuden gleichsetzt – und mit bis zu 15 Jahren Haft bestrafen will.

[via]

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