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February 14 2014

I ❤ Free Software

I love Free Software!

2010 hat  Matthias Kirschner, Vizepräsident der Free Software Foundation Europe, den “I love Free Software”-Tag ins Leben gerufen. Es geht darum, am Valentinstag nicht nur dem Blumen- und Pralinenkommerz nachzugehen, sondern an die Free Software Community zu denken und ihnen für ihre unermüdliche Arbeit zu danken. Jeder kann beim #ilovefs-Tag mitmachen und die FSFE und gibt Tipps, wie man den Entwicklern seine Dankbarkeit zeigen kann:

  • Schicke Entwicklern Freier Software einen Dankesbrief oder eine Mail
  • Verbreite unter dem Hashtag #ilovefs, warum du Freie Software liebst
  • Schreibe über den #ilovefs-Tag und platziere ein Banner auf deiner Homepage
  • Umarme einen Entwickler oder kaufe ihm ein Getränk
  • Erzähl deinen Kollegen von Freier Software
  • Sende ein Buch an Deinen Lieblingsentwickler
  • Schick der FSFE ein Bild, dass Deine Gefühle für Freie Software ausdrückt. 
  • Spende an die FSFE oder eine andere Freie Software-Initiative.

Und wenn dir das noch nicht genug ist, hör dir den Free Software Song an.

Join us now and share the software;
You’ll be free, hackers, you’ll be free.
Join us now and share the software;
You’ll be free, hackers, you’ll be free.

Hoarders can get piles of money,
That is true, hackers, that is true.
But they cannot help their neighbors;
That’s not good, hackers, that’s not good.

When we have enough free software
At our call, hackers, at our call,
We’ll kick out those dirty licenses
Ever more, hackers, ever more.

Join us now and share the software;
You’ll be free, hackers, you’ll be free.
Join us now and share the software;
You’ll be free, hackers, you’ll be free.

Wir wollen netzpolitik weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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February 11 2014

The Day We Fight Back

Vor etwas mehr als zwei Jahren fand das SOPA-Blackout statt, bei dem viele große Internetseiten gegen SOPA, PIPA und ACTA demonstriert hben und zeigen wollten, was passiert, wenn einfach Teile des Internets abgeschaltet werden könnten. Vor etwas mehr als einem Jahr nahm sich Aaron Swartz, ein Internetaktivist, der maßgeblich an den Protesten beteiligt war, das Leben. Diesen beiden Ereignissen zum Gedächtnis und aus Anlass der andauernden Massenüberwachungs-Enthüllungen wird heute wieder eine gemeinsame Aktion vieler großer Internetakteure stattfinden.

thedaywefightback

Ziel der Aktion TheDayWeFightBack.org ist es, Amerikaner zu mobilisieren ihren Abgeordneten im US-Kongress durch E-Mails und Anrufe klarzumachen, dass sie sich gegen die ausufernde Geheimdienstarbeit einsetzen sollten. Besucht man die Seite außerhalb der USA, bekommt man einen Verweis darauf, an der Petition necessaryandproportionate.org teilzunehmen. Die Mitglieder des Bündnisses platzieren zur Unterstützung Banner auf ihren Webseiten, Angestellte sollen ihre Firmen dazu auffordern, sich ihrerseits starkzumachen und Internetnutzer – also wir alle – sind angehalten, die Nachricht über soziale Netzwerke und Memes zu verbreiten. Es kann sich also jeder beteiligen, auch mit kleinem Aufwand!

Wir wollen netzpolitik weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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February 10 2014

Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung befragen Bundestagsabgeordnete und DAX-30-Vorstände

Über die Initiative „Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung“ hatten wir bereits letzten Oktober berichtet. Das Bündnis hatte von der Bundesregierung gefordert, deutlich Stellung gegen die Massenüberwachung durch Geheimdienste zu beziehen und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, beispielsweise die förmliche Einbestellung der Botschafter Großbritanniens und der Vereinigten Staaten, die Aussetzung der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen, die Schließung der NSA-Standorte in Deutschland und eine strengere Kontrolle der deutschen Geheimdienste. Die Reaktion im Kreis der Bundestagsabgeordneten fiel bisher verhalten aus, das Bündnis  hat daher einen Katalog von 16 Fragen entworfen und heute an alle Abgeordneten verschickt, um sie direkt zu einer Stellungnahme aufzufordern.

Auch die Vorstandsvorsitzenden der DAX-30-Konzerne werden einen Fragebogen erhalten, da Edward Snowden angedeutet hat, die USA würden Wirtschaftsspionage in Deutschland betreiben. Die Ergebnisse kann man sich – mit Namen der Befragten – auf der Webseite der Initiative anzeigen lassen. Dadurch entsteht zweifelsohne immenser öffentlicher Druck, vor allem weil die Kontaktdaten der Angesprochenen auch veröffentlicht werden. Dementsprechend hat jeder Bürger die Möglichkeit, den betreffenden Abgeordneten oder Vorsitzenden zu kontaktieren und ihn zur Antwort aufzufordern, beziehungsweise um Stellungnahme zu fragwürdigen Antworten zu bitten. Wenngleich einige der Fragen sehr suggestiven Charakter haben und die jeweils zwei Antwortmöglichkeiten oft keine nuancierte Positionierung möglich machen, wo sie erforderlich wäre. So in Frage 2:

Die verdachtsunabhängige Totalüberwachung des Lebens aller Menschen beinhaltet
für mich,

  1. weder ein Risiko für die Grundrechte des Einzelnen noch für unsere Demokratie,
  2. das Risiko, dass der Einzelne sein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung aus Angst vor Überwachung oder Repressalien zukünftig nicht mehr wahrnehmen wird, wodurch die  Funktionsfähigkeit unserer Demokratie gefährdet und sogar die Entstehung eines totalitären Staates begünstigt werden kann.

Das US-Konsulat in Hamburg bekam auch einen Brief der Rechtsanwälte und wird gebeten, zu bestätigen, dass dort keine Abhörstation der NSA oder des „Special Collection Services“ betrieben werde. Die Skepsis, die zu der expliziten Ansprache führte, rührt daher, dass Präsident Obama lediglich versichert habe, er werde verhindern, dass Merkel abgehört werde, wohingegen andere Politiker immer noch widerspruchslos überwacht werden könnten.

Es wird interessant sein, wieviele der Befragten der Aufforderung bis zur Frist am 20. Februar nachkommen und ob es Überraschungen im Inhalt der Antworten geben wird.

Wir wollen netzpolitik weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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February 06 2014

Für bessere Netzpolitik in Europa: WePromiseEU

wepromiseeu

Die Europawahl steht vor der Tür. Am 25. Mai wird in Deutschland und Österreich darüber abgestimmt, wer uns im Europäischen Parlament vertreten soll. European Digital Rights (EDRi) hat gestern zusammen mit anderen netten Organisationen aus diesem Grund die Kamapagne WePromise.eu gestartet. Diese hat zwei Hauptpunkte: Kandidaten können versprechen, sich im Fall eines Einzugs ins Parlament für digitale Bürgerrechte einzusetzen. Und Wahlberechtigte können versprechen, auch wirklich zur Wahl zu gehen und dabei dann zu berücksichtigen, wer sich für ihre Rechte einsetzen wird.

Grundlage ist ein 10-Punkte-Programm, das Statements zu Informationsfreiheit, Datenschutz, Netzneutralität, Zensur, Urheberrecht, Überwachung, Recht auf Anonymität, private Rechtsdurchsetzung, Exportkontrollen, Mitbestimmung und freie Software umfasst.

Die ersten Abgeordneten haben den Katalog bereits gezeichnet. Aus Deutschland sind das Petra Kammerevert (SPD, Listenplatz 14), Jan Philip Albrecht (Grüne) und Cornelia Ernst (Linke). Aus Österreich haben die Sozialdemokraten Evelyn Regner (2) und Josef Weidenholzer (5) sowie Martin Ehrenhauser sich verpflichtet.

Bei den bereits jetzt im Europaparlament vertretenen Kandidaten hilft natürlich auch ein Blick in die Vergangenheit. Wir haben uns hier ja redlich bemüht, die wesentlichen Abstimmungen im Blick zu behalten, ein Blick in unser Archiv kann also weiterhelfen. Außerdem beispielsweise das dokumentierte Stimmverhalten auf abgeordnetenwatch und bei La Quadrature du Net oder auch die Untersuchung der Versuche zur Stärkung oder Schwächung des Datenschutzes auf Lobbyplag.

Mit einer höheren Wahlbeteiligung von netzpolitisch interessierten Menschen könnte sich tatsächlich einiges verbessern lassen. Das Parlament war in der Vergangenheit oft die einzige Institution in Europa, in der auf nachvollziehbare Weise vernünftige Entscheidungen getroffen wurden. Zuletzt war es das einzige Parlament Europas, in dem der Überwachungsskandal breit thematisiert und ein umfassender Berichtsentwurf vorgelegt wurde. Wer nicht will, dass in Zukunft die Einberufung eines solchen Untersuchungsausschusses ebenso erschwert wird wie auch ansonsten menschenfreundliche Netzpolitik, sollte die Kampagne unterstützen, sie weiterverbreiten und vor allem zur Wahl gehen.

Wir wollen netzpolitik weiter ausbauen. Dafür brauchen wir finanzielle Unterstützung. Investiere in digitale Bürgerrechte.

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January 25 2014

Millionärswahl für Cannabis-Legalisierung nutzen

Georg Wurth_16Georg Wurth ist ein Freund von mir und setzt sich mit dem Deutsche Hanfverband für die Legalisierung und Akzeptanz von Cannabis ein. Als er mir im November erzählte, dass er sich bei der TV-Show Millionärswahl beworben hat, war ich etwas skeptisch. Ich bin keine Zielgruppe für diese Art von TV-Shows und dachte, das wäre auch für ihn Zeitverschwendung. Aber er wollte die Möglichkeit nutzen, einerseits seine starke Online-Community als Unterstützer zu nutzen und im Fernsehen für sein Anliegen zu werben. Die TV-Show ist mehr oder weniger gescheitert, aber Georg hat die zweite Runde gewonnen, steht heute im Finale und könnte eine Million Euro gewinnen. Das Finale wird aber nur ab 20:15 Uhr im Netz ausgestrahlt. Aus diesem Grund hab ich ein kleines Interview mit ihm gemacht, um zu erklären, warum er das macht und wie er das Netz für eine Art Wahlkampf genutzt hat. Und so passt es dann auch wieder hier rein. Außerdem habe ich es nie verstanden, dass man an Tankstellen Alkohol kaufen, aber fürs Kiffen im Park den Führerschein verlieren kann. Ein Cannabisverbot ist eine der unlogischsten Gesetzgebungen in Deutschland, zumal gerade die halbe USA kiffen erlaubt.

Wer auf solche Art von Shows steht, das Anliegen gut findet und bei kostenpflichtigen TV-Votings mitmacht, kann Georg heute ab 20:20 dadurch unterstützen, dass man unter 01379 36360-6 anruft oder eine SMS mit dem Text “Inhalt 6″ (Keine Ahnung, ob eine 6 auch reicht) an die Nummer 40400 schicken.

netzpolitik.org: Was macht der Deutsche Hanfverband?

Georg Wurth: Unser Ziel ist die Legalisierung von Cannabis, also die Regulierung des bisherigen Schwarzmarktes durch Einführung von Cannabis-Fachgeschäften, sowie der legale Anbau einiger Hanfpflanzen zur Deckung des Eigenbedarfs. Außerdem wollen wir natürlich die Verfolgung der Konsumenten beenden und zum Beispiel eine vernünftige Führerscheinregelung durchsetzen. Niemand soll bekifft fahren, aber es soll auch niemand wegen Cannabis den Führerschein verlieren, der noch nicht berauscht gefahren ist.
Außerdem geht es uns um eine vernünftige Versorgung von Patienten mit medizinischem Cannabis und die Förderung von Hanf als Biorohstoff.
Ich selbst beschäftige mich seit 1996 intensiv mit dem Thema, seit 2002 hauptberuflich beim DHV.

netzpolitik.org: Wieso hast Du Dich bei der Millionärswahl beworben?

Georg Wurth: Das lag nahe, weil wir mittlerweile eine große online-community haben, so dass wir mit guten Chancen ins Rennen gegangen sind. Ein TV-Auftritt zur besten Sendezeit war verlockend und die Million können wir für unsere Arbeit natürlich auch gut gebrauchen.

netzpolitik.org: Was willst Du mit dem Geld machen, wenn Du gewinnst?

Georg Wurth: Wir wollen vor allem unsere Öffentlichkeitsarbeit ausbauen und die Leute zum Nachdenken bringen, ob das Hanfverbot mit all seinen negativen Auswirkungen wirklich so sinnvoll ist. Ich möchte zum ersten mal in der deutschen Geschichte einen Fernseh-Werbe-Spot schalten, wie es in den USA bei Volksabstimmungen zum Thema schon lange üblich ist. Das soll aber nur eine Initialzündung sein, es soll noch genug Geld übrig bleiben, um auch Zeitungsanzeigen und kreative PR-Maflnahmen zu finanzieren. Außerdem werden wir Patienten und anderen helfen, die vor Gericht für ihre Rechte kämpfen und über Jahre hinweg die Struktur des DHV ausbauen. Es geht immerhin um das zehnfache unseres derzeitigen Jahresbudgets.

netzpolitik.org: Medienberichten zufolge wurde das Abstimmprocedere und der gesamte Ablauf der Sendung mehrfach geändert. Der verkürzte Abschluss findet gar nicht mehr im Fernsehen, sondern nur noch im Netz statt. Wie fühlt man sich als Beteiligter?

Georg Wurth: Ich habe Glück gehabt, weil ich in der zweiten Vorrunden-Sendung dran war, die als einzige gut funktioniert hat. Wir hatten sehr gutes Feedback nach meinem Auftritt, viele neue DHV-Fans und Mitglieder – und einige Eltern habe ich wohl auch zum Nachdenken gebracht. Und die Million kann ich auch bei der Übertragung im Netz noch gewinnen, denn die meisten DHV-Supporter sind sowieso eher im Web als vor dem Fernseher zu Hause. Schlimmer getroffen hat es sicher die Macher der Millionärswahl und die 35 Kandidaten, die keine Chance hatten, sich im TV zu präsentieren.

netzpolitik.org: Der Deutsche Hanfverband ist sehr aktiv bei Facebook. Wie nutzt Du soziale Medien für Deinen Wahlkampf?

Georg Wurth: Es läuft fast nur über facebook, das ist für uns ein unglaublich mächtiges Instrument. Der DHV hat selbst über 70.000 aufmerksame und motivierte Fans und wir arbeiten auch mit noch größeren Gruppen zusammen. Mittlerweile sind sehr viele Leute bereit, aktiv zu werden, um diese unsinnige Stasi-mäßige Verfolgung harmloser Leute zu beenden. Schon vor zwei Jahren hat uns das bei Merkels Zukunftsdialog ganz noch oben katapultiert, so dass ich als erster Cannabis-Lobbyist ins Kanzleramt eingeladen wurde.

netzpolitik.org: Nun könnte man meinen, dass Cannabiskonsumenten als kriminalisierte Bürger vielleicht nicht mit offenem Visier soziale Medien nutzen würden, trotzdem habt Ihr 70.000 Fans auf Facebook. Wie erklärst Du Dir das?

Georg Wurth: Ein Aspekt dabei ist, dass wir keine Vereinigung von Konsumenten sind, sondern von Legalisierungsbefürwortern. Uns zu liken ist ein politisches Statement, kein Konsum-Outing. Noch wichtiger ist aber, dass die Angst der Leute immer mehr nachlässt, offen zu dem Thema zu stehen. Es gibt Cannabis-facebook-Gruppen mit über 100.000 Fans, die viel mehr konsumbezogen sind als wir. Das ist eine Lawine, die nicht mehr aufzuhalten ist. Was wollen “sie” dagegen machen, 100.000 Hausdurchsuchungen? Die Leute verlieren ihre Angst, weil sie merken, wie viele sie sind.

netzpolitik.org: Was muss die Politik machen, um Cannabiskonsumenten aus der Kriminalität zu holen, nachdem die halbe USA mittlerweile legal kiffen kann?

Georg Wurth: Ein guter Anfang wäre, wenn der Besitz einer gewissen Menge zum Eigengebrauch nicht mehr strafbar wäre. Dann würden Anzeigen gar nicht erst geschrieben, die Leute könnten ihr Gras oder Hasch behalten und die Polizei könnte sich mit echten Kriminellen beschäftigen. Dazu legaler Eigenanbau und ein vernünftiger THC-Grenzwert für den Straßenverkehr. Das wäre schonmal ein großer Fortschritt. Letztlich wäre aber eine Regelung wie in Colorado sinnvoll, mit legalem Anbau, geprüfter Qualität und Fachgeschäften für Erwachsene.

netzpolitik.org: Wie kann man Dich und Dein Anliegen unterstützen?

Georg Wurth: Finanziell mit einer einmaligen Spende oder als Privatsponsor mit einem regelmäßigen Jahresbeitrag. über 1.000 Privatsponsoren und gut 100 Firmen der Hanfbranche machen mit ihren Beiträgen unsere Arbeit überhaupt erst möglich. Aber wir brauchen auch Leute, die aktiv werden. Vom Leserkommentar bis zum Info-Stand gibt es da viele Möglichkeiten. Wer sich einbringen will, sollte mal einen Blick ins DHV-Forum werfen. Und natürlich durch Voten bei der Millionärswahl!

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Tags: Campaigning

November 14 2013

CC DE sucht Unterstützung für Übersetzungen

Bei Creative Commons gehen die praktischen Vorbereitungen für die anstehende Lizenzenversion 4.0 gerade in die heiße Phase. Ein wichtiger Teil der Vorbereitung ist die Übersetzung der Textbausteine, aus denen die “Commons Deed” (die vereinfachte Darstellung der jeweiligen CC-Lizenz) auf dem Server von CC zusammengebaut wird. Es sollen so viele Sprachen wie möglich bereits übersetzt vorliegen, wenn die neue Lizenzenversion demnächst startet. Zum Einsatz kommen diese Textbausteine u.a. dann, wenn man bei der englischen Darstellung ganz unten auf “This page is available in the following languages: … Deutsch” klickt, siehe http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/. Dafür, dass Nicht-Juristen die Lizenzen in ihrer eigenen Sprache erklärt bekommen können, ist diese Funktion sehr wichtig. Mit den eigentlichen Lizenztexten hat das alles nur indirekt zu tun.

Technisch umgesetzt ist die Mehrsprachigkeit der CC-Website schon eine ganze Weile über das Portal Transifex.com, wo es zum übergeordneten Account “Creative Commons” 75 Gruppen für diverse Sprachen gibt, natürlich auch für Deutsch. Auch einige andere länderübergreifende Projekte und Initiativen nutzen Transifex, dessen Nutzeroberfläche sehr einfach zu verstehen ist. Die Datenbank kann direkt online bearbeitet und es können auch immer mehrere verschiedene Vorschläge für jeden Textbaustein hinterlegt werden. Für Diskussionen steht ein internes Nachrichtensystem bereit.

CC Deutschland sucht jetzt Unterstützung durch Übersetzungswillige, erstmal vor allem für die jetzt neu hinzugekommenen 44 Textbausteine im Unterbereich “Deeds & Choosers”. Es gibt aber jetzt und in Zukunft noch einiges mehr im System, was noch übersetzt bzw. überprüft werden soll. Zum Mitmachen brauchts nur einen kostenfreien Transifex-Nutzeraccount und einen Klick auf “Gruppe beitreten” auf der Seite der Gruppe “German” (wer will, kann natürlich auch noch beliebig viele andere Sprachen übersetzen helfen, man sollte die allerdings auch fließend sprechen).

Das Ziel für den Abschluss der 44 neuen Textbausteine ist sehr sportlich bereits Ende dieser Woche gesetzt. Das Team der Niederlande ist bereits fertig, Portugal und interessanterweise auch Esperanto schon sehr weit.

(dies ist ein cross post aus dem CC DE Blog)

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November 05 2013

EU-Wahl 2014 – Hackathon

Ende Mai 2014 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Die Wahlbeteiligung wird wohl erneut einen historischen Tiefstand erreichen, da nur wenige wissen, was eigentlich genau in Europa passiert. Um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen wird am letzten Januar-Wochenende ein Hackathon in Brüssel stattfinden. Ziel der Veranstaltung ist es, die Arbeit des Europäischen Parlaments sichtbarer zu machen.
Wenn ihr geneigte Coder, Aktivisten, Grafiker oder Journalisten seid, solltet ihr euch diese Möglichkeit nicht entgehen lassen. In kleinen Gruppen sollen Infografiken, Mini-Sites oder was auch immer euch einfällt erstellt werden. Die vollständige Beschreibung um was geht und wie ihr euch einbringen könnt findet ihr hier, anmelden könnt ihr euch hier. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass eure Reisekosten teilweise übernommen werden. Für mehr Infos könnt ihr auch @parltrack folgen.

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October 04 2013

Privacy not PRISM – GCHQ vor Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte

Die britischen NGOs Open Rights Group, Big Brother Watch und PEN haben zusammen mit Constanze Kurz, Sprecherin des CCC, Beschwerde am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen den britischen Geheimdienst GCHQ eingelegt. Das wurde gestern in einer Pressemitteilung des Chaos Computer Club bekanntgegeben.

Grund dafür ist das massive Abhören von Datenverkehr mit Hilfe von PRISM und Tempora. Es ist klar geworden, dass es beinahe keinen gesetzlich verankerten Schutz von Bürgern gegen solch eine unvorstellbare Überwachungsmaschinerie gibt. Nick Pickles, Direktor von Big Brother Watch, sagte dazu:

Die Gesetze über den staatlichen Zugriff auf Internetdaten stammen aus einer Zeit, in der es kaum Breitbandanschlüsse gab, und zielten noch auf kupferbasierte Telefonleitungen ab. Das Parlament hatte damals nicht vorausgesehen und nicht die Absicht, das Abschöpfen der Details und Inhalte von jeder Kommunikation zu erlauben, daher ist es vollkommen richtig, GCHQ für seine Praktiken vor Gericht zu bringen.

Zuvor war die Beschwerde von britischen Gerichten abgewiesen und an die parlamentarische Geheimdienstkontrolle verwiesen worden.

Die Anwälte und Beschwerdeführer werden durch Spenden finanziert. Wenn ihr das Team unterstützen wollt, könnt ihr das hier tun – dort gibt es auch weitere Infos. Aktuelle Neuigkeiten findet ihr außerdem unter #privacynotprism.

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September 11 2013

Netzrauschen auf Phoenix über Netzpolitik und Wahlkampf im Netz

Der TV-Sender Phoenix begleitet den Wahlkampf jeden Tag mit einem Video aus der Serie Netzrauschen. Dabei werden Politiker, Wahlkampfberater und Aktivisten in fünf Minuten im gleichen Format interviewt. Die Beiträge landen dann im Phoenix-Programm und natürlich im Netz. Ein paar netzpolitisch-relevante Beiträge habe ich hier zusammen gestellt.

Ich wurde zum Thema Überwachung interviewt:

CDU-Netzpolitiker Thomas Jarzombek:


SPD-Netzpolitiker Lars Klingbeil:

Grünen-Netzpolitiker Konstantin von Notz:

FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz:

Piraten-Geschäftsführerin Katharina Nocun:

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August 27 2013

Game of Thrones meets Julian Assange

Rap News 20 ist wohl der inoffizielle Werbespot für Julian Assanges Wikileaks-Partei in Australien featuring Game of Thrones und einem singenden Julian Assange.

Ab 4:20 Uhr wird es richtig lustig, wenn Julian Assange als verkleideter John Farnham “You’re the Voice” singt.

Unterstützung kann die Partei gebrauchen, nachdem, was Heise die Tage berichtete: Australische Wikileaks-Partei in schwerer Krise.

(via de-bug)

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Was FDP und NPD mit Quark gemeinsam haben

1234707_519690848113856_1397112331_nIn sozialen Medien macht ein Bild die Runde, das dieselbe Sequenz einer finnischen Quarkwerbung auch in der Wahlwerbesports von FDP und NPD gefunden hat. Und tatsächlich, es stimmt. Aus der Reihe “Blöd gelaufen”. Und jetzt wissen wir, was die Parteien gemeinsam haben.

Mal schauen, welche Meme daraus entstehen.

P.S. Ihr müsst jetzt nicht alle drauf reinfallen, die Wahlwerbevideos bis zur Stelle durchschauen, um das zu verifizieren. Wir haben das für Euch schon ertragen.

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August 19 2013

Rot schmeckt gut

In der beliebten Reihe “Bundestagskandidaten experimentieren mit Video” tritt heute die SPD-Bundestagskandidatin Rebecca Hummel aus dem Wahlkreis Reutlingen an. Unter dem Motto “Rot schmeckt gut” erklärt sie in fünf Minuten in hölzernen Sätzen, wie man Erdbeer-Brotaufstrich macht (den sie dann wohl im Wahlkreis verteilen will). Politische Inhalte gibt es nicht, dafür soll es sehr menscheln. Und das klingt dann so:

“Und natürlich muss die Marmelade dann auch irgendwo rein. In Gläser, klar!”

(via kfmw)

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August 15 2013

Elizabeth Stark: SOPA, NSA und die neue Internet-Lobby

Auf dem neunten Geburtstag von netzpolitik.org, den wir in der c-base gefeiert haben, hatten wir Elizabeth Stark zu Gast, die die Arbeit der Netz-Öffentlichkeit in den USA einordnete:

Auf YouTube ist das Video von ihrem Vortrag übrigens GEMA-gesperrt. Fun Fact: Das Musikstück, um das es wohl geht, ist indessen frei auf YOuTube verfügbar.

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July 15 2013

eBook: Das Internet in Wahlkämpfen: Konzepte, Wirkungen und Kampagnenfunktionen

Screen-Shot-2013-02-06-at-4.07.17-PMAnfang des Jahres erschien im Springer-Verlag das Buch “Das Internet in Wahlkämpfen – Konzepte, Wirkungen und Kampagnenfunktionen” von Andreas Jungherr und Harald Schoen.

Das Ziel des Buches beschreibt Andreas Jungherr in seinem Blog als “die aktuelle internationale Literatur zu diesem Thema aufzuarbeiten, so dass auch in Deutschland die Diskussion zur Rolle des Internets in Kampagnen endlich darüber hinausgeht welcher Politiker wie authentisch Facebook nutzt und wieviele Follower er auf Twitter hat.”

Und das gelingt auch gut, was auch daran liegt, dass sich kaum jemand in Deutschland darüber hinaus mit Wahlkampf im Netz beschäftigt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat das Buch jetzt als eBook lizenziert und bietet es in verschiedenen Formaten zum kostenlosen Download an:

E-Book: Das Internet in Wahlkämpfen [pdf]
E-Book: Das Internet in Wahlkämpfen [epub]
E-Book: Das Internet in Wahlkämpfen [mobi]

Aus der Selbstbeschreibung:

Das Internet ist aus Wahlkämpfen in vielen Ländern kaum mehr wegzudenken. Politiker und Kampagnenstäbe setzen das Internet als Wahlkampfinstrument ein. Bürger nutzen das Internet, um sich über Politik zu informieren oder in das politische Geschehen einzugreifen. Obwohl das Internet zum Kampagnenalltag gehört, herrscht vielerorts noch Unsicherheit über Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen des Internets in Wahlkämpfen. Der vorliegende Band stellt daher kompakt den aktuellen Stand der Forschung zur Nutzung, Bedeutung und Wirkung des Internets in Wahlkampagnen in den USA und in Deutschland dar. So trägt er zu einem fundierten Verständnis von Wahlkämpfen im Internetzeitalter bei.​

Der Inhalt

Das Internet in Wahlkämpfen: Ein Überblick – Die Entwicklung des Internets und Erwartungen an dessen politische Konsequenzen – Zur Internetnutzung in Deutschland – Das Internet in Wahlkämpfen in den USA und Deutschland – Das Ende des Anfangs​

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June 11 2013

StopWatching.Us – Mozilla startet Protestkampagne

Mit der heute gestarteten Kampagne “StopWatching.Us” setzt sich das Mozilla-Projekt an die Spitze einer politisch relativ bunt wirkenden Gruppe von Organisationen (von Greenpeace USA über Consumer Watchdog bis zur Mansfield North Central Ohio Tea Party Association und 46 anderen). Sie fordert vom US Kongress einen Stopp und eine vollständige Offenlegung der heimlichen Überwachungsprogramme rund um PRISM und bietet dazu gleich die Möglichkeit, den entsprechenden offenen Brief elektronisch ebenfalls zu unterzeichnen (aktuell um 01:40 werden 27.000 Unterzeichner angezeigt).

Im Blog-Post zum Kampagnenstart wird darauf hingewiesen, dass viele der durch Internetnutzer selbst einsetzbaren Schutzwerkzeuge nicht viel nützen, wenn die großen Plattformbetreiber per Gerichtsbeschluss zur Übergabe von Nutzerdaten gezwungen werdern können, wie es nach dem USA PATRIOT Act und dem Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) wohl der Fall ist:

Technology has also been getting better at providing additional controls and transparency. Mozilla, for instance, provides tools like Do Not Track, Persona and the Collusion Add-on for Firefox, among others.

However, exposures resulting from government-sponsored online surveillance are entirely separate from whether we choose to share information and what those sites say they will or will not do with our data. That’s because, at least in the US, these companies are required to respect a court order to share our information with the government, whether they like it or not.

Die Tragweite des Anzapfens privater Plattformbetreiber wird noch deutlicher durch einen Blick auf die Slides zur “Zuckerstangentheorie”, die Sebastian Deterding auf der re:publica 2010 präsentiert hat.

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March 22 2013

I accidentally the Peer Steinbrück – Twitter-Account

Bildschirmfoto 2013-03-22 um 16.36.55Es ist Onlinewahlkampf und dort erwarten uns die kommenden sechs Monate wieder zahlreiche lustige Erlebnisse. Heute twitterte der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück überraschend: “Wann hat sich ein Kanzlerkandidat irgeneiner Partei schon mal für Netzpolitik interessiert! Wann? cc @pottblog”. Die Tonalität verwunderte, die Arroganz jetzt nicht unbedingt. Der Tweet wurde innerhalb einer halben Minute gelöscht, aber mit den richtigen Tools ist er noch länger sichtbar. Das ganze scheint eher ein Unfall gewesen zu sein. Direkt nach dem Löschen twitterte der SPD-Mitarbeiter @Fison denselben Spruch. Damit ist dann auch geklärt, wer für Peer Steinbrück den Twitter-Account betreut.

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August 29 2012

Barack Obama auf Reddit

US-Präsident Barack Obama nutzt gerade Reddit für eine halbe Stunde “AMA – Ask me anything”.

Hi, I’m Barack Obama, President of the United States. Ask me anything. I’ll be taking your questions for half an hour starting at about 4:30 ET.
Proof it’s me: https://twitter.com/BarackObama/status/240903767350968320
We’re running early and will get started soon.
UPDATE: Hey everybody – this is barack. Just finished a great rally in Charlottesville, and am looking forward to your questions. At the top, I do want to say that our thoughts and prayers are with folks who are dealing with Hurricane Isaac in the Gulf, and to let them know that we are going to be coordinating with state and local officials to make sure that we give families everything they need to recover.
Verification photo: http://i.imgur.com/oz0a7.jpg

Zum Thema Netzpolitik wurde er gefragt: “We know how Republicans feel about protecting Internet Freedom. Is Internet Freedom an issue you’d push to add to the Democratic Party’s 2012 platform?”

Obama antwortet:

“Internet freedom is something I know you all care passionately about; I do too. We will fight hard to make sure that the internet remains the open forum for everybody – from those who are expressing an idea to those to want to start a business. And although their will be occasional disagreements on the details of various legislative proposals, I won’t stray from that principle – and it will be reflected in the platform. “

ACTA, TPP und andere Maßnahmen zur Durchsetzung von Urheberrechten sprechen in der Regel eine andere Sprache als die Verlautbarungen der Obama-Administration. Aber wie uns bei meiner letzten US-Reise der Büroleiter eines US-Abgeordneten erklärte: “This is how it works: The democrats are listening to Hollywood and the republicans to pharma”.

Reddit hat durch die Aktion, die vorher nicht angekündigt wurde, gerade ein paar Lastprobleme, wenn man überhaupt drauf kommt. Bei der Huffington Post gibt es alternativ das Transcript in einer Art Live-Blog zu lesen. Die Aktion zeigt, welche Bedeutung die Plattform mittlerweile eingenommen hat und ist zugleich ein kleiner Konter gegen die aktuell stattfindende Krönungsmesse von Mitt Romney. Auf Twitter macht das Mem die Runde: “Mitt Romney is waiting for you on” [Insert Myspace, Friendster, Chatroulette...].

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Freedom not Fear: Vernetzungstreffen der digitalen Bürgerrechtsbewegung in Brüssel

In zwei Wochen findet das zweite “Freedom Not Fear” Wochenende in Brüssel statt. Vom 14. bis 17. September gibt es Workshops, Diskussionen und Aktionen für Datenschutz- und Netzpolitik-Aktivisten. Damit soll die “Freiheit statt Angst” Bewegung ins Zentrum der Europäischen Union getragen werden.

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat eine Pressemitteilung veröffentlicht:

Erwartet werden Teilnehmer aus mehreren Ländern der Europäische Union, wie z.B. Großbritannien, Polen, Spanien, Österreich, Niederlande, Deutschland und selbstverständlich Belgien. Das Spektrum der bislang angemeldeten Themen reicht von Netzpolitik im allgemeinen über Videoüberwachung bis hin zur Organisation eines europäischen Bürgerbegehrens gegen die Vorratsdatenspeicherung sowie die Diskussion grundsätzlicher Fragen zur politischen Einflußnahme durch offene politische Bürgerbewegungen.

Leena Simon und padeluun vom FoeBuD haben ein Mobilisierungs-Video produziert:

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July 31 2012

Stellenausschreibung: Digitale Gesellschaft e. V. sucht Geschäftsführer/in

Der Digitale Gesellschaft e. V. will seine internen Strukturen verbessern und ausbauen. Dazu sucht er eine/n Geschäftsführer/in in Teilzeit, die/der den Verein in organisatorischen Aufgaben unterstützt. Die Stellenausschreibung gibt’s im Blog der DigiGes als PDF oder als Text nach dem Klick:

Der Digitale Gesellschaft e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet für 1 Jahr eine/n

Geschäftsführer/in (50%)

Die neugeschaffene Stelle umfasst

  • die Koordination der Vereinsarbeit,
  • die Vertretung des Vereins in Gremien, auf Veranstaltungen und gegenüber den Medien,
  • die Erarbeitung von Anträgen,
  • die Übersicht über Vereinsinfrastrukturen,
  • die inhaltliche Erarbeitung zeitgemäßer Internetpolitik aus Nutzerperspektive.

Der oder die Geschäftsführer/in arbeitet grundsätzlich der Mitgliederversammlung sowie im Tagesgeschäft dem Vorstand des Vereins zu. Eine Erweiterung der Beschäftigtenzahl des Vereins sowie eine Aufstockung des Umfangs der hier beschriebenen Stelle werden mittelfristig angestrebt.

Von Bewerberinnen und Bewerbern wird ein abgeschlossenes Studium, vorzugsweise im Bereich der Rechts-, Wirtschafts-, Politik-, Sozial- oder Kommunikationswissenschaften erwartet. Berufserfahrungen, insbesondere im Bereich politischer Nichtregierungsorganisationen, im Verbraucherschutz, in der Öffentlichkeitsarbeit und/oder politischen Institutionen sind von Vorteil.

Gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt, weitere Kenntnisse moderner EU-Amtssprachen sind darüber hinaus von Vorteil.

Der Digitale Gesellschaft e.V. hat sich der gerechten und demokratischen Teilhabe aller Menschen am digitalen und vernetzten Zeitalter verschrieben. Er vertritt die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie der Bürgerinnen und Bürger. Zu seinen Zielen gehören die Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz, die Förderung des demokratischen Staatswesens im digitalen Zeitalter, die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, insbesondere auf den Gebieten Informatik, Kommunikationswissenschaften sowie Demokratie und Recht. Er ist selbstlos tätig, verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und hat seinen Sitz in Berlin. Der Digitale Gesellschaft e.V. ist Mitglied im Zusammenschluss europäischer Nutzerorganisationen European Digital Rights (EDRi).

Wir bieten eine Stelle im Umfang von 20 Stunden/Woche in einem angenehmen Umfeld im politischen Berlin, die viel Gestaltungsspielraum und Raum für Engagement und Weiterentwicklung bietet.

Bewerbungen mit Gehaltsvorstellung und Rückfragen bitten wir bis einschließlich 31.08.2012 an lavinia@digitalegesellschaft.de zu richten bzw. per Post an Digitale Gesellschaft e.V., z. Hd. Lavinia Steiner persönlich, Schönhauser Allee 6-7, 10119 Berlin.

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February 17 2012

Neues EFF-Projekt über Verfolgung von Bloggern

Die US-Bürgerrechtsbewegungen Electronic Frontiers Foundation (EFF) und Global Voices hat eine neue Kampagne gestartet, um über die politische Verfolgung von Bloggern in aller Welt aufzuklären.

Eine Datenbank mit den Verhaftungstumständen von über 250 Bloggern wird  über eine Übersichtskarte und eine Zeitleiste visualisiert. Jeder einzelne Eintrag ist mit der entsprechenden Seite des Projekts “Threatened Voices” verlinkt, auf dem umfassende Informationen, weitere Quellen und Diskussionmöglichkeiten angeboten werden.

 

EFF supports the principles of free expression laid out in Article 19 of the Universal Declaration of Human Rights and believes that those principles must extend online.

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Schweinderl