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August 05 2011

Bild hat die iPads kaputt gemacht

Stefan Niggemeier hat über einen Bericht der Sat1-Sendung “Akte 20.11″ gebloggt: „Akte“ deckt auf: Alle iPads kaputt. Die Redaktion hatte dort die steile These aufgestellt, alle iPads würden kaputt ausgeliefert, weil man für einen Besuch bei bild.de Extra bezahlen müsste. Ein Kurzfazit einer längeren lesenswerten Zusammenverfassung:

Der „Akte“-Beitrag kommt aus einem Bereich des Blöden, in dem die Beklopptheit so groß ist, dass sie an Genialität grenzt, und der genaue Grenzverlauf unklar ist.

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April 27 2011

Apple erklärt Logdatei auf iPhones

Berühmt für ihre Kommunikationspolitik ist Apple nur bei Produktvorstellungen. Ansonsten herrscht weitgehend Ebbe in Cupertinos Kommunikationsabteilung. Nachdem in den letzten Tagen die wildesten Spekulationen über die Herkunft gewisser Dateien mit Informationen über Standorte publik wurden, sah man sich heute aber doch zu einer Stellungnahme gezwungen: Das iPhone speichere selbst keine Daten der Benutzerbewegungen. Sondern das iPhone lade Daten aus dem Netz herunter, Daten aus einer Datenbank, die die Lokalisierung des Telefons über Triangulation und Drahtlosnetzwerke in der Nähe erlaube. Da die Datenbank insgesamt riesig wäre, würden nur solche Daten heruntergeladen, die auch benötigt würden – also entsprechend der Standorte, an denen sich der Nutzer aufhält.

Was also laut Apple nicht stattfindet, ist, dass das Telefon als „Spionagewerkzeug“ mit eigenem Speicher fungiert. Es trackt nicht seinen eigenen Standort, so die Aussage. Was es aber macht: live melden die iPhones sehr wohl die Umgebungsdaten über Drahtlosnetzwerke und Funkzellmasten an die Zentrale. Und es trackt in seiner unverschlüsselten, heruntergeladenen Datenbankdatei indirekt mit, wo man sich aufhält – denn die Nutzungsspur ist quasi identisch mit einem Aufenthaltsprofil. Die Verschlüsselung will Apple mit dem nächsten Update nachrüsten. Das Bild passt gut zu den Nachforschungen, die heise online angestellt hat. Also alles halb so wild?

Man hat auf seinem iPhone jetzt eine mit geringem Aufwand anzusehende Datei, die zwar nicht zuverlässig sagt wann man wo war. Aber dass man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwo war. Warum die Datei nicht einfach regelmäßig gelöscht wird (wer braucht schon die Wifi-Standortdaten seines letzten Urlaubsortes?) hat Apple trotzdem nicht gut erklärt.

Am vorläufigen Ende der Diskussion hat Steve Jobs Firma vor allem eines gezeigt: sie haben sich zu wenig Gedanken gemacht und wieder einmal miserabel kommuniziert. Vielleicht war es ja ein Weckruf. Es wäre uns allen zu wünschen.

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Apple: Stellungnahme zu “Locationgate”

Auf Apple.com findet sich jetzt eine Erklärung zur consolidated.db.

Kurzfassung:

  • Wir tracken nicht die Nutzerbewegungen
  • Der Cache in consolidated.db dient der Unterstützung der GPS-Initialisierung durch die Mobilfunkzellen- & WiFi-Informationen.
  • iPhones senden Ort, WiFis & Mobilfunkzellen anonymisiert & verschlüsselt an Apple, um die dafür notwendige zentrale Datenbank aktuell zu halten.
  • Dass so viele Daten auf dem Telefon bleiben, ist ein Bug, den wir beheben werden
  • Dass das Logging weitergeht, auch wenn “Ortbasierte Dienste” deaktiviert sind, ist ein Bug, den wir beheben werden
  • Im nächsten Update werden wir: Den Umfang der consolidated.db reduzieren, sie nicht mehr mit ins Backup aufnehmen, und sie komplett löschen, wenn “Ortbasierte Dienste” deaktiviert werden.

Ansonsten wird noch erklärt, dass und warum die Daten unvollständig und fehlerbehaftet sind. Das wird in diesem Heise-Artikel aber besser erklärt, deshalb verweise ich dorthin.

 

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