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Medien- und Netzpolitik der Parteien bei ZAPP

Gestern Abend thematisierte die NDR-Sendung ZAPP unter anderem die Medienpolitik verschiedener Parteien. Medienpolitische Sprecherinnen und Sprecher von SPD, CDU/CSU, Grüne, Piraten, Linke und FDP äußern sich zum “Zeitungssterben”, zu Onlineinhalten und Herausforderungen für die Netzpolitik.

Wolfgang Schulz, Kommunikationswissenschaftler am Hans-Bredow-Institut, erklärt, wieso seiner Meinung nach die Medien- und Netzpolitik den Parteien nur eine untergeordnete Rolle spielt:

Mein Eindruck ist der, dass Medienpolitik aus unterschiedlichen Gründen sich nicht so richtig für die politische Auseinandersetzung eignet. Zum Einen gibts gar nicht so viele Punkte, wo die Parteien sich sehr uneins sind – das ist natürlich unglücklich weil man sich da nicht profilieren kann. Zum Anderen sind viele Fragestellungen sehr komplex und dementsprechend auch relativ schwer zu vermitteln. Also wer möchte sich jetzt vor ein Festzelt stellen und etwas über Medienkonzentrationskontrolle sagen? Allein bis man das System erklärt hat, ist wahrscheinlich das Festzelt schon leer.

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