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“Freiheit statt Angst” mit zehntausenden Leuten auf der Straße in Berlin

Bei schönstem Wetter (Petrus ist immer noch Datenschützer!) fand diesen Samstag wieder die “Freiheit statt Angst“-Demonstration in Berlin statt.

Foto: Mike Herbst, CC BY-NC

Foto: Mike Herbst, CC BY-NC

Nach Angaben von Veranstaltern und diversen Medienberichten waren ca. 20.000 Menschen gekommen, um gegen private und staatliche Überwachung zu demonstrieren. Das Bündnis, dem von CCC bis Gewerkschaften, von Verbraucherschützern bis Digitale Gesellschaft, von linken Antifas bis zu den Jungliberalen mal wieder viele Gruppen und auch Parteien angehörten, erklärte zum Abschluss unter anderem:

“Nur eine Diktatur braucht Zensur”, “Anonymität ist kein Verbrechen” oder “Pressefreiheit braucht Informationsschutz” – in fantasievollen Kostümen, mit kreativen Transparenten und markigen Sprüchen protestieren die Menschen in Berlin friedlich gegen die Schnüffelpraktiken der NSA, gegen die andauernde Verletzung ihrer Privatsphäre und gegen die beharrliche Untätigkeit der Regierung Merkel. “Wir sind heute hier, weil wir nicht hinnehmen, so dreist belogen zu werden. Weil wir nicht hinnehmen, dass die Geheimdienste alle bespitzeln. Weil wir nicht hinnehmen, dass das Internet nur noch zum Überwachen und Geldverdienen da ist, ” bringt es die Netzaktivistin und Bloggerin Anne Roth auf den Punkt.

Die volle Pressemitteilung und die Texte der Reden gibt es unter blog.freiheitstattangst.de. Die beeindruckende Rede von Anne Roth, die den Anwesenden ins Stammbuch schrieb, dass man mit “haben wir ja schon immer gewusst” nichts ändert, ist bereits als Video verfügbar:

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Schweinderl