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Euro Cities AG droht uns mit Klage wegen “Massenabmahnungen”

Am Dienstag hatten wir darüber berichtet, dass die Kanzlei des neuen Berliner Verbraucherschutzsenators Michael Braun auch die Euro Cities AG (stadtplandienst.de) bei Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen vertreten hat. Soweit, so gut. Bei Taz.de lese ich jetzt, dass uns die Euro Cities AG mit einer Klage droht, weil sie “sich nicht unzulässige Massenabmahnungen nachsagen” lasse.

Von der taz am Donnerstag mit dem Vorwurf von netzpolitik.org konfrontiert, drohte der Alleinvorstand von Euro Cities, Hans Biermann, mit einer Klage gegen das Blog. Er lasse sich nicht unzulässige Massenabmahnungen nachsagen. “Eine Urheberrechtsverletzung ist eine Urheberverletzung”.

Von “unzulässigen Massenabmahnungen” habe ich allerdings in dem Text auch nicht geschrieben. Ich hab aber auf Gerichtsurteile verlinkt, wonach Gerichte zu dem Ergebnis gekommen sind, dass die Abmahnungen (in den behandelten Fällen) überhöht waren. Praktischerweise hat Herr Biermann aber auch zugleich in den Kommentaren des Artikels bei uns eingeräumt, dass die Euro Cities AG auf “massenhafte Urheberrechtsverletzungen” rechtlich reagiert habe.

Unser Unternehmen hat nie unzulässige Massenabmahnungen verschickt, sondern nur auf massenhafte Urheberrechtsverletzungen an unseren Werken rechtlich einwandfrei reagiert.

Wenn man sowas nicht als Massenabmahnungen bezeichnen kann, was dann?

Die Suchanfrage “Euro Cities Abmahnung” findet übrigens rund 24.000 Treffer bei Google.

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Schweinderl