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Malte Spitz über die Piraten

Malte Spitz, Beisitzer im Grünen Bundesvorstand hat einen längeren Meinungsbeitrag zu den Piraten geschrieben, der in einer Kurzfassung heute bei Spiegel-Online erschienen ist:

Denn die Piraten sind in keine inhaltliche Lücke gestoßen, sondern surfen auf einer Welle, die sie selbst nicht verursacht haben. Seit Jahren bestellen etablierte Organisationen wie der Chaos Computer Club dieses Feld. Und die Piraten haben es beim Surfen einfacher und machen es sich leichter als die Netzpolitiker in den etablierten Parteien. Piraten müssen weder mit wohlmeinenden Kinderschützern noch mit Wirtschaftspolitikern kämpfen, um alle Blickwinkel in einer Debatte abzudecken. Denn beide Themenkomplexe sind bei ihnen derzeit schlicht nicht relevant.

Einer seiner Kernaussagen ist, dass die Piraten keine Geschichte zum Erzählen hätten. Die These kann ich nicht so ganz teilen, da die Geschichte offensichtlich ist: Sie ist das Versagen der traditionellen Parteien, bzw. vor allem ihrer (älteren) Spitzenfunktionäre, das Thema Internet und Netzpolitik in den vergangenen zehn Jahren auch nur annähernd zu verstehen und eine Internetfreundliche Politik zu entwickeln und sich gleichzeitig als Organisationen auch über das Internet zu öffnen.

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Schweinderl