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Ilse Aigner twittert (nicht)

Gestern tauchte auf einmal @ilseaigner in der deutschen Twitterwelt auf. Der Account wurde bereits im April 2010 mit einem ersten Posting mit dem Inhalt “Höre Supertramp” freigeschaltet, aber erst gestern gab es etwas mehr Inhalt und damit fast 1000 Follower. Die ersten Tweets lasen sich wie das etwas unbeholfene Ausprobieren von Twitter und der dazu passenden Kommunikation. Soweit so gut. Lustig wurde es aber, als Dorothee Bär gegenüber vielen skeptischen Nutzern ob der vielen Politiker-Fakes auf Twitter die Echtheit des Accounts bestätigte: “@ilseaigner ist echt. [...] Habe mich aus sicherer Quelle rückversichert! :-)”. Ihre Kollegin Julia Klöckner sprang ihr unterstützend zur Hilfe und mit zwei prominenten CxU-Twitterinnen gab es also prominente Fürsprecher für die Echtheit des Accounts.

Schade nur, dass heute Morgen das Verbraucherministerium auf Anfrage des ZDF-Journalisten Frederic Huwendiek die Echtheit des Accounts verneinte: “O-Ton: Frau Aigner twittert weder über den Ministeriums-Account noch über einen persönlichen Account.” @ilseaigner nutzte noch den Rest-Aufmerksamkeit für einen Scherz “Ach, wenn man entlarvt ist, twittert es sich doch viel leichter. Ich hatte immer Angst, Ihr merkt, dass ich das R gar nicht rollen kann.”, Dorothee Bär entschuldigte sich und hofft, dass Ilse Aigner demnächst richtig mit dem twittern anfängt.

Wir warten nun auf die Pressemitteilung von Günter Krings und/oder Hans-Peter Uhl, in der eine Passkontrolle beim Anlegen eines Twitter-Accounts gefordert wird.

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Schweinderl