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Warum wir für das freie Internet kämpfen müssen

Auf SpOn gibt es gerade zwei gut geschriebene Dystopien über die Entwicklung des Internets.

Die erste ist von Jakob Augstein und trägt den Titel “Das Netz in 20 Jahren? Vergesst es!”

Das World Wide Web wird 20 – lasst uns feiern, solange wir können! Noch mal 20 Jahre haben wir nämlich nicht. Profitgier und Furcht werden diesem großartigen Experiment den Garaus machen.

Ole Reißmann reduziert die Lebenserwartung sogar auf 5 Jahre: “Wie Militärs das Internet aufteilen”.

Die Errichtung nationaler Netzwerke und Daten-Grenzkontrollen ist 2016 beschlossene Sache. Das Internet wird aufgeteilt, zuständig für die Netzstandards und die Adressvergabe sind nicht mehr internationale Organisationen und Expertengruppen, sondern jede Regierung für sich. Jeder Staat muss sicherstellen, das aus seinem Teil des Netzes keine bösartigen Angriffe in anderen Ländern ausgeführt werden. Ansonsten folgt die internationale Ächtung – und der Ausschluss vom grenzüberschreitenden Datenverkehr.

Beide Artikel sind meines Erachtens nicht besonders übertrieben und zeigen die großen realen Gefahren auf, gegen die wir JETZT kämpfen müssen.

Durch unsere eigenes Handeln, durch unser eigenes Engagement. Zusammen.

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Schweinderl