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re:launch – Wir sehen neu aus

Was lange auf der To-Do-Liste stand, ist jetzt endlich mal in freier Wildbahn zu betrachten. Das Blog hat einen neuen Anstrich bekommen und wir haben auch endlich mal ein neues Logo. Das neue WordPress-Theme kommt von Linus (@linuzifer) (der sich viel mit wetter beraten hat) und das Logo hat uns Markus Angermeier (@kosmar) geschenkt. Einige neue Features sind auch dabei wie z.B. endlich mal die Möglichkeit, einen Artikel oben zu halten. HTML5 wird auch schon teilweise genutzt, das wollen wir noch ausbauen und möglichst alle Inhalte auch ohne Flash anbieten. Und alle Blogger und Bloggerinnen haben jetzt auch eine eigene Seite, wo auf eigenen Wunsch Kontaktmöglichkeiten, Transparenzhinweise und Links zu Twitter, etc. untergebracht werden können.

Auch neu ist mehr Werbung. Wir haben nie Werbung abgelehnt, wollten uns aber auch nie unter Wert verkaufen. Einige Jahre haben wir es über Adnation als Blog-Vermarkter versucht, aber als Politik-Blog waren wir für die darüber Werbenden in der Regel nicht interessant. Hier gibts einfach zu wenig Boulevard und/oder Lifestyle. Ich hatte auch nie besonders viel Lust, mich selbst um Werbung zu kümmern und uns hier ständig zu vermarkten. Eine wichtige Finanzierungsquelle ist und bleibt Flattr, womit wir im Moment einen Teil der Server-Kosten und die Finanzierung eines Praktikumsplatzes abdecken können. Das ist nicht viel, aber das ist auch nicht zu verachten. Größere Sprünge sind aber mit den 600-700 Euro (minus 19% MwSt.) nicht machbar. Flattr ist aber natürlich trotzdem eine wichtige Säule zur Refinanzierung und wir unterstützen gerne weitere neue Wege zur Refinanzierung von Inhalten. Wir freuen uns vor allem auch über jeden einzelnen Beitrag, weil er uns die Wertschätzung der Leser zeigt.

Vor einigen Wochen sprach uns ZEIT ONLINE an, ob wir auch in ihre Vermarktung rein wollen. Das probieren wir jetzt mal für sechs Monate aus und hier wird dann wahrscheinlich oft dieselbe Werbung angezeigt, die auch bei Zeit.de zu sehen ist. Wenn es klappt, haben wir wohl eine Finanzierung zur Schaffung von Redaktionsstellen, so dass wir endlich mal mehr Zeit für mehr Projekte und redaktionelle Ideen haben. Und unsere Berichterstattung nicht immer davon abhängig ist, wer gerade mal Lust und Zeit zum Bloggen hat. Wenn es nicht klappt, haben wir es ausprobiert und immer noch einen Plan B in der Tasche. Es wird hier 2,5 Werbeflächen geben, die über einen Adserver ausgeliefert werden. Diesen werden wir auch selbst bespielen können, also die Werbefläche in Zeiten, wo nichts gebucht ist. Dort werden dann bald Banner zu eigenen (und anderen empfehlenswerten) Kampagnen und Projekten zu sehen sein.

Wer Werbung ablehnt, kann natürlich einen Adblocker nutzen. Wer uns aber unterstützen will, kann aber auch eine Ausnahme für dieses Blog im Adblocker definieren und dazu beitragen, dass wir unsere Berichterstattung ausbauen können, die jetzt seit sieben Jahren mehr oder weniger ehrenamtlich erfolgt ist. Für das beliebte Plugin AdBlock gibt es hier zum Beispiel eine Anleitung.

Gleichzeitig haben wir zum ersten Mal einen Sponsor. Die Tarent AG, ein Linux-Dienstleister aus Bonn, sponsort uns durch einen festen monatlichen Betrag, der wiederum zur Finanzierung einer halben Stelle genutzt wird. Dafür erhält Tarent eine Werbefläche.

Verändern wird sich nichts. Wir sind immer noch kein gewinnstrebendes Projekt und werden alle Einnahmen wieder in das Projekt reinstecken. Aber wir bekommen mehr Möglichkeiten für Experimente, können neue Ideen ausprobieren, können auch mal technisch aufrüsten, hoffentlich mehr berichten und es hängt auch nicht mehr im Extremfall alles von mir und meiner Zeit ab.

Das war der erste Streich. Hinter den Kulissen arbeiten wir an einer weiteren Neuerung für euch – die folgt dann spätestens zur re:publica. Da ist mehr Bürokratie mit am Start. Aber das wird spannend.

flattr this!

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl